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2017

Traditionelle "Kleeserchersfeier" in der Botschaft | 6. Dezember 2017

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© Botschaft von Luxemburg
 
Strahlende Kinderaugen am Mittwoch, dem 6. Dezember. Der „Kleeschen“ und sein Begleiter der "Houseker" gaben sich die Ehre in der Botschaft von Luxemburg. Während die Kleinen sich über ihre Geschenke freuten, hatten die Großen beim Empfang die Gelegenheit, das Jahr in vorweihnachtlicher Stimmung gemeinsam Revue passieren zu lassen.

 
 

LITERATUR | Literarischer Abend "Berlin en Français" | 28. November 2017

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© Botschaft von Luxemburg

Die Botschaften von Luxemburg, der Schweiz, sowie das Institut Français in Deutschland und die Vertretung von Ostbelgien, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie in Berlin luden am Dienstag Abend zu einer Lesung in den Räumlichkeiten der Luxemburger Botschaft ein, die sich als Rahmenprogramm der diesjährigen Frankfurter Buchmesse ebenfalls mit der französischen Sprache beschäftigte. Drei Autoren lasen aus ihren französischsprachigen Werken und diskutierten, moderiert von Thorsten Dönges und übersetzt von Barbara Hahn, über ihr Leben mit und in einer Fremdsprache, ihren Zugängen zu Sprache(n) und darüber, was ihr Schreiben inspiriert. Yves Rosset aus der Schweiz, Alban Lefranc aus Frankreich und Jeff Schinker aus Luxemburg boten dem Publikum einen kurzweiligen und abwechslungsreichen Einblick in ganz unterschiedliche Literaturwelten und Schreibweisen.

 

SYMPOSIUM | “Szenarien Europäischer Mehrsprachigkeit“ | 9. November 2017 | TOPOI-Villa der FU

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Am 9. November 2017 fand die halbtägige Vortragsreihe zum Auftakt des neuen Bachelorstudiengangs "Sprache & Gesellschaft" der FU Berlin mit Unterstützung der Luxemburgischen Botschaft in der TOPOI-Villa statt. Angeboten wurden insgesamt vier Vorträge von renommierten Universitätsprofessoren zum Thema Mehrsprachigkeit in Belgien, Italien, Großbritannien und Luxemburg. In einem detaillierten und fesselnden Vortrag bot Dr. Kristine Horner der Universität Sheffield einen interessanten Einblick in die in Luxemburg herrschenden Richtlinien und Praktiken bezüglich der Mehrsprachigkeit. Die Thematik stoß auf große Begeisterung bei dem zahlreich erschienenen Publikum, darunter viele Studenten.

         

LESUNG & GESPRÄCH | "Wir haben das meer verlassen." LYRIK AUS LUXEMBURG mit ANISE KOLTZ und TOM NISSE | 2. November 2017 | Haus für Poesie

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© Botschaft von Luxemburg

Am Donnerstag Abend begeisterten die Luxemburger Autoren Anise Koltz und Tom Nisse das Publikum im Haus für Poesie. Anise Koltz las zuerst einen Text über das Schreiben selbst um anschließend einige ihrer Gedichte auf Deutsch und auf Französisch zu rezitieren. Tom Nisse las seine Werke auf Französisch und wurde dabei von Odile Kennel begleitet, die seine Texte auf Deutsch übersetzte. Sie war es auch, die den Abend moderierte und im Anschluss an die Lesung einige Fragen, über das Leben und Arbeiten in einem dreisprachigen Land wie Luxemburg, an Tom Nisse richtete. Das Publikum war gefesselt von den Texten und ergriffen von der Atmosphäre die beide Autoren vermittelten.

 

KONZERTREIHE: LUXEMBURG ZU GAST IM B-FLAT | Jazzkonzert: Organic Trio | B-Flat Berlin | 26. Oktober 2017

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Am Donnerstag begeisterte das „Organic Trio“ im Berliner Jazzclub b-flat ein volles Haus. Das Hammond-Trio rund um dem Luxemburger Schlagzeuger Paul Wiltgen, den New Orleans'er Gitarristen Brian Seeger und den französischen Organisten Jean-Yves Jung, boten ein dynamisches, frisches und auch gefühlvolles Repertoire. Die Band spielte im Rahmen des dreiteiligen Events „Luxemburg zu Gast im b-flat“, bei dem bereits das „Greg Lamy Trio“ am 10. Oktober für Stimmung sorgte und „Dock in Absolute“ sich am 19. Dezember die Ehre geben wird.

 

EUNIC Kulturtag ­– Bunt gemischt 2017: „Eine Reise durch die Kontinente“ | 19. Oktober 2017

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Das Polnische Institut Berlin, das Yunus Emre Enstitusu, das Japanisch-Deutsche-Zentrum Berlin und die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Deutschland, haben am Donnerstag, dem 19. Oktober um 9:30 Uhr, zwei 5. Klassen zu der Veranstaltung Bunt gemischt 2017: Eine Reise durch die Kontinente, einladen. Während 3 Stunden konnten die Schülerinnen und Schüler der Ernst-Habermann Grundschule aus Wilmersdorf und der Bornholmer Grundschule aus Prenzlauer Berg vier unterschiedliche Länder in den Räumlichkeiten der Luxemburger Botschaft entdecken. Polen, Japan, Luxemburg und die Türkei haben die Kinder an diesem Morgen auf eine Reise, quer durch die Kontinente mitgenommen.

Zu Beginn des Vormittags wurde der Film „Die Sendung mit der Maus: Japanmaus“ gezeigt, um die Traditionen und Gepflogenheiten der japanischen Kultur näher zu beleuchten. Im Anschluss wurden die Kinder in 3 Gruppen aufgeteilt und konnten die übrigen drei Länder in 20-minütigen Stationen „bereisen“.

Die Türkei reiste mit Märchen und Verkleidungen durch die faszinierenden Welten zwischen Europa und Asien.

Polen schickte die Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise. Mit einer riesigen Landkarte bewappnet, gingen sie auf Schatzsuche nach Geschichten, Legenden, Burgen, Landschaften und vielem mehr.

Luxemburg setzte auf Aktion. Hier wurde geknetet, gebacken und geformt. Die Kinder konnten die typisch luxemburgische „Quetschentaart“ herstellen und im Anschluss mit nach Hause nehmen.

Zum Abschluss dieser spannenden Weltreise, wurden diverse Spezialitäten aus den vier teilnehmenden Ländern aufgetischt. So konnten sich die kleinen Entdecker noch einmal stärken bevor ihr Weg sie wieder zurück in den Berliner Großstadt-Dschungel führte.

 

 

PRESSEKONFERENZ: MUDAM Luxemburg präsentiert seine neuen Ausstellungen | Botschaft von Luxemburg | 11. Oktober 2017

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© Botschaft von Luxemburg

Am Mittwoch, den 11. Oktober fand in den Räumlichkeiten der Botschaft eine Präsentation der kommenden Ausstellungen des MUDAM Luxemburg statt. Nach einem Grußwort durch S.E den Botschafter Jean Graff, erläuterte der Kurator Christophe Gallois interessante Details zu den Werken der Ausstellungen FLATLAND / NARRATIVE ABSTRAKTIONEN #2 und SU-MEI TSE . NESTED. Im Anschluss konnten Fragen an die luxemburgische Künstlerin Su-Mei Tse gestellt werden, die fanszinierende Einblicke in die Schaffensprozesse und Gedankenwelten hinter ihren Werken gewährte.

 

 

KONZERTREIHE: LUXEMBURG ZU GAST IM B-FLAT | Jazzkonzert: Greg Lamy Trio | B-Flat Berlin | 10. Oktober 2017

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Am Dienstag, den 10. Oktober kamen Jazzliebhaber im B-Flat in Berlin auf ihre Kosten. Das Greg Lamy Trio spielte im Rahmen der Konzertreihe Luxemburg zu Gast im B-Flat. Das Jazztrio bestehend aus Greg Lamy selbst auf der Gitarre, dem Schlagzeuger Jean-Marc Robin und dem Kontrabassisten Laurent Gautier boten an dem Abend nicht nur eine einzigartige Jazzatmosphäre, sondern präsentierten auch ihr neues Album "Press Enter". (Erschienen bei Igloo Records)

 

 

 POETRY-SLAM | Rotkäppslam | Institut Français Berlin | 26. September

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Andere Länder, andere Märchen. So vielfältig die Kulturen der teilnehmenden Poetry-Slammer bei der diesjährigen Veranstaltung im Rahmen des Europäischen Tages der Sprachen, so vielfältig auch die Versionen vom Märchen Rotkäppchen, welches Thema des Poetry-Slams am vergangenen Dienstag war. Der Saal des Institut Français Berlin war rappelvoll als die Rotkäppslammer während jeweils vier Minuten gegeneinander wetteiferten und die Zuschauer der Melodie der Sprache lauschten und sich in der Märchenwelt treiben lassen konnten. Unter den neun Teilnehmern waren unter anderem der tschechische Poetry-Slammer Anatol Svahilec, der gleich in seinem ersten Jahr als Poetry Slammer den tschechischen Landestitel gewann, die in Berlin lebende Musik-Poesie-Performerin Denise Pereira aus Portugal und der aus Litauen stammende Poetry-Slammer Domas Raibys. Moderiert wurde der Slam von dem erfahrenen Berliner Poetry-Slam-Moderator und -Organisator Maik Martschinowsky. Für eine entspannte Atmosphäre sorgte Gregor Graciano am Klavier und nach dem Slam warteten auf alle eine köstliche Auswahl an ländertypischen Snacks! Der Wettbewerb ging unendschieden aus.

 

 

EUROPÄISCHER TAG DER SPRACHEN | Minisprachkurs Luxemburgisch | 26. September 2017

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Jedes Jahr am und um den 26. September finden in ganz Europa Veranstaltungen statt, um die sprachliche Vielfalt des europäischen Kontinents zu würdigen.

Zu diesem Anlass wurden in zahlreichen Berliner Bibliotheken einstündige Sprachkurse für Kinder der 3. bis 5. Klasse organisiert. Jedes Jahr kommen so mehr als 1.000 Kinder in Kontakt mit einigen der 200 europäischen Sprachen und lernen dabei etwas über die verschiedenen Kulturen Europas. In der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek wurde dieses Jahr zum ersten Mal auch die Luxemburgische Sprache angeboten und fand großes Interesse bei einer fünften Klasse der „Grundschule an der Marie“.

Nach einer kurzen Einführung hatten die Kinder die Gelegenheit auf mehreren Spielestationen die luxemburgische Sprache und Kultur kennenzulernen. So machten sie sich im Sprichworte-Memory auf die Suche nach den deutschen Versionen luxemburgischer Sprichworte (z.B. Lieber ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach - Besser eng Kuuscht an der Täsch, wéi eng Fieder um Hutt.). Die Schulkasse entdeckte gemeinsam einige der spannendsten Orte des Landes und lernten die kulinarischen Spezialitäten wie „Judd mat Gaardeboune“, „Kniddele“ und „Friture“ kennen.

Am Ende konnten sie sich bereits auf Luxemburgisch vorstellen und hatten viel neues Wissen über das Großherzogtum erlangt.

Die Stunde wurde mit einem Stück „Bamkuch“ beschlossen.

In Zusammenarbeit mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, des EUNIC und der Vertretung der Europäischen Union

 

 

VERNISSAGE | ARTMIX 10 - Walking across the harvest moon | 14. September 2017

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Zum zweiten Mal war das „Artmix“-Projekt, ein Künstleraustausch zwischen Luxemburg und Saarbrücken, in der Saarländischen Galerie zu Gast. Vier Künstlerinnen wurden dieses Mal ausgewählt: Aude Legrand und Nora Wagner aus Luxemburg sowie Marion Cziba und Naomi Liesenfeld aus Saarbrücken.

Bei der Auswahl war es der Jury wichtig, eine ausgewogene persönliche Konstellation zu schaffen. Professionalität und künstlerischer Ausdruck waren ebenso ausschlaggebend wie die Bereitschaft der BewerberInnen, sich auf einen Austausch einzulassen. „Artmix“ bot den Künstlerinnen eine einmalige Erfahrung, Inspiration für neue Projekte und die Chance zur Weiterentwicklung und Reflexion der eigenen künstlerischen Prozesse.

„Artmix“ entstand 2005 als gemeinsames Projekt des Ministère de la Culture, Luxembourg und des Kulturdezernats der Landeshauptstadt Saarbrücken mit dem Ziel, einen lebendigen Kunst- und Kulturtransfer zwischen Saarbrücken und Luxemburg zu fördern. Dieses Mal arbeiteten die Künstlerinnen insgesamt acht Wochen lang zusammen in Ateliers in Bourglinster und Saarbrücken. Zur Dokumentation des Projektes sollte eine Art Tagebuch geführt werden. Zusätzlich erschien ein gemeinsamer Katalog.

Eine Vielzahl an Interessierten kam zu der Vernissage am 14. September, welche durch eine Einführung von Kamila Kolesniczenko, der Kuratorin der Stadtgalerie Saarbrücken lanciert wurde. Die Ausstellung konnte noch bis zum 14. Oktober besucht werden.

 

 

LITERATUR | Hommage an den Dichter Jean-Paul Jacobs | 13. Juni 2017

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Am Dienstag, dem 13. Juni 2017, um 18.30 Uhr fand in der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg ein literarischer Abend zu Ehren des luxemburgischen Dichters Jean-Paul Jacobs statt.
Claude D. Conter, Direktor des Centre National de Littérature (CNL), führte in den Reichtum des literarischen Werkes Jean-Paul Jacobs ein. Der luxemburgische Schauspieler Luc Feit las dazu Gedichte aus dem Nachlass des Dichters. Zudem wurden noch unveröffentlichte Tondokumente und Texte aus der Hinterlassenschaft vorgestellt, welche die Sicht auf den wunderbaren Poeten ergänzt haben.

Jean-Paul Jacobs, der Luxemburger Dichter aus Berlin.
In den 1960er Jahren war er als Bürgerschreck und "enfant terrible" der Literatur bekannt. Mit Apoll kaputt legte er einen furiosen und für manche schockierenden Debütband vor. Bis in die 80er Jahre provozierte er mit literarischen Texten, in denen Sexualität, Perversionen, Provokationen und die Bohème zwischen großstädtischer Verfeinerung des Lebens, imaginiertem adligen oder bourgeoisen Milieu und dem Verfall der Sitten als Spiel dargestellt wurden. Ab den 2000er Jahren legte er eine raffinierte, von Ironie und Esprit gekennzeichnete Dichtung vor, mit der er "ergötzen und erquicken" wollte. Das Schöne und das Gute haben ihn zu erheiternden und pointierenden Gedichten beseelt. Und immer wieder erinnerte sich Jean-Paul Jacobs an Luxemburg, die Großherzogin Charlotte und Roger Manderscheid. In ebenso amüsanten wie kecken Telefongesprächen mit Manderscheid feiert er die Luxemburger Kulturgeschichte und die geistreiche Plauderei.

 

 

VORTRAG & DISKUSSIONSRUNDE | "Aller guten Dinge sind drei / Jamais deux sans trois. Geschichte, Stand und Perspektiven der deutsch-französischen Freundschaft und der Rolle Luxemburgs" | 16. Mai

Am Dienstag, dem 16. Mai 2017, stellte sich das Institut Pierre Werner (IPW) in der luxemburgischen Botschaft vor. Das IPW, ein deutsch-französisch-luxemburgisches Kulturinstitut mit Sitz in Luxemburg, dient dem interkulturellen Dialog zwischen seinen drei Gründungsländern.

Nach dem Grußwort von S.E. Georges Santer, Botschafter des Großherzogtums Luxemburg in Deutschland, Martin Kotthaus, Abteilungsleiter des Auswärtigen Amtes, Jean-Claude Tribolet, Gesandter an der Französischen Botschaft in Berlin und S.E. Heinrich Kreft der Bundesrepublik Deutschland in Luxemburg, kam es zum eigentlichen Vortrag der luxemburgischen Literaturwissenschaftlerin Germaine Goetzinger.

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In ihrem Vortrag berichtete Germaine Goetzinger von den ideologischen Werten des IPW im „Geist von Colpach“ welche auf den Salon des bekannten Ehepaaares Aline und Emile Mayrisch verweist, der von ihnen in der Zwischenkriegszeit in ihrer Residenz im luxemburgischen Colpach abgehalten wurde. Mit ihren bedeutenden Gästen wie André Gide, Karl Jaspers, Walter Rathenau, Jean Schlumberger, Bernard Groethuysen, Annette Kolb oder auch Ernst Robert Curtius setzten sie sich ein für einen Ausbau der deutsch-französischen Beziehungen um somit ein geeinteres und friedlicheres Europa zu schaffen.

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Der Abend gestaltete sich sehr aktualitätsbezogen und informativ, mit der an den Vortrag angeschlossenen Diskussionsrunde unter der Moderation von Sascha Lehnartz. Teil der Podiumsdiskussion waren der luxemburgische Journalist Romain Leick, die französische Journalistin Cécile Calla und der deutsche Fernsehjournalist Rolf-Dieter Krause. Diese debattierten unter anderem über die Herausforderungen des neugewählten französischen Präsidenten Macron und über die Rolle der trinationalen Beziehungen Deutschlands, Frankreichs und Luxemburgs innerhalb Europa.

Im Anschluss an die gelungene Podiumsdiskussion, welche auf großen Anklang beim zahlreich erschienenen Publikum stoß, lud die Botschaft zu einem Empfang ein.

 

 

KONZERT | 27.04.2017 | Jazz-Trio "Reis-Demuth-Wiltgen" zu Gast in der Botschaft

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Am 27. April was das Jazz-Trio Reis-Demuth-Wiltgen zu Gast in der Luxemburger Botschaft. Im Mittelpunkt des abendlichen Programms standen die Kompositionen ihres 2016 erschienenen Albums "Places In Between" (Double Moon Records), mit dem sich das luxemburgische Ensemble derzeit auf Tournee befindet.

Pianist Michel Reis, Bassist Marc Demuth und Schlagzeuger Paul Wiltgen, die schon zu Schulzeiten miteinander musizierten, zählen zu den bedeutendsten Musikern der aktuellen Luxemburger Jazz-Szene. Die drei Ausnahmetalente schaffen es, sich zwischen den Gefilden von Klischees und Traditionen zu bewegen und somit etwas Neues aus der bekannten Routine zu schaffen. Mit ihrer Musik erzählen sie Geschichten, die ohne Worte fesseln und berühren. 2013 wurde das Trio als "Export Artist of the Year" ausgezeichnet, und ist seitdem weltweit auf Tournée; in Europa, USA, Kanada, Südamerika, Russland, Japan, Südkorea und China.

Am gegebenen Abend begeisterte das Jazz-Trio das Publikum der Botschaft mit seiner außergewöhnlichen musikalischen Darbietung und Virtuosität. Die Präzision mit welcher sich die drei Musiker aufeinander abstimmten war beeindruckend, ebenso wie das Spiel mit- und untereinander. Ein durchgängig gelungener Abend.

 

 

VORTRAG & AUSSTELLUNG | 25.04.2017 | 150 Jahre Stadtöffnung : "Luxemburg auf Suche nach Identität: Architektonischer Blick auf den Weg zur modernen Stadt (1867-1920)" von Dr Robert L. Philippart, und Eröffnung der Ausstellung "Bauhäre maache Lëtzebuerg"

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Am 25. April 2017 lud die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Berlin zu einem Vortrag sowie einer Ausstellung zur luxemburgischen Bau- und Ingenieurskunst, die in Zusammenarbeit mit dem „Ordre des Architectes et des Ingénieurs“ (OAI) entstanden ist.

Der Historiker Dr. Robert Philippart referierte zum Thema der 150jährigen Stadtöffnung: „Luxemburg auf Suche nach Identität: Architektonischer Blick auf den Weg zur modernen Stadt (1867-1920)“. Damit verwies er auf den historischen Moment am 11. Mai 1867, wo die Festungsstadt Luxemburg in eine offene Stadt umgewandelt wurde. Dr. Philippart erläuterte die Umwandlungen und Neugestaltungen die auf architektonischer Basis daraus resultierten. Anhand von Fragen wie, welcher Stadttypus überhaupt eine Zukunft haben, welchen internationalen Beispielen man folgen und welches eigene Modell man entwickeln könnte, zeichnete Dr. Philippart ein Bild Luxemburgs zwischen Selbstbehauptung und internationaler Offenheit.

Dr. Robert L. Philippart promovierte zum Thema Stadtöffnung und Entwicklung moderner Architektur in Luxemburg. Seine Arbeit kennzeichnet sich durch 150 Beiträge und Veröffentlichungen und thematischen Führungen zum Thema städtische Architekturgeschichte aus. Philippart ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität von Louvain-la-Neuve (B), Direktor, Ambassadeur touristique im Wirtschaftsbündnis „Luxembourg for Tourism“ und Mitglied des Luxemburger UNESCO Beirates.

Im Anschluss eröffneten die Generalsekretärin des OAI, Sala Makumbundu, und der CEO des OAI, Pierre Hurt, die Ausstellung „Bauhäre maache Lëtzebuerg“. Dieser Preis, der alle vier Jahre an luxemburgische Bauherren vergeben wird, spannte den Bogen zur aktuellen Architekturlandschaft Luxemburgs. Die ausgestellten Tafeln zeigten die besonderen Projekte der Preisträger aus den Bereichen der Architektur, Ingenieurskunst und des Urbanismus‘.

 

 

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG | 05.04.2017 | Luxemburger in der Polizei des NS-Staates

B.Niederkorn G.Santer C.Diener Ch.Manderscheid

Vom 5. April bis zum 11. Mai 2017 ist in der Thüringer Landesvertretung beim Bund die Ausstellung „Luxemburger in der Polizei des NS-Staates“ zu sehen. Diese entstand in Zusammenarbeit mit dem Landesarchiv Thüringen und der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg; und wurde in gemeinschaftlicher Kooperation zwischen dem Bildungszentrum der Thüringer Polizei, dem Landesarchiv Thüringen, dem Polizeimuseum Luxemburg und dem Militärmuseum Diekirch konzipiert.

Die Ausstellungseröffnung erfolgte am 5. April 2017 durch S.E. Herr Santer, Botschafter des Großherzogtums Luxemburg, und durch Herrn Grafe, Leiter der Thüringer Landesvertretung. Der Polizeioberrat, und Leiter des Bildungszentrums der Thüringer Polizei, Andreas Röhner, hielt ein Grußwort. Die Eröffnung wurde von mehr als 160 Personen besucht.

„Luxemburger in der Polizei des NS-Staates“ greift das komplexe Thema der Täter- und Opferrolle der Luxemburger Polizeiangehörigen während der NS-Zeit auf. Anhand von deutsch-luxemburgischen Nachkriegsberichten wird versucht historische Zusammenhänge zu knüpfen. Zudem bietet die Ausstellung Raum für die Aufarbeitung von damaligen Konflikten, die zum Teil stets aktuell bleiben.

Der Kurator des Militärmuseums Diekirch, Benoît Niedercorn, skizzierte die Geschichte der Freiwilligen-Kompanie von 1881 bis zum 10. Mai 1940, während der Historiker Dr. Stefan Klemp die Geschichte der Luxemburger Zwangsverpflichtungen ab dem 4. Dezember 1940 bis ins Jahr 1945 hinein erläuterte. Die beiden Referenten gaben somit eine weitgreifende Übersicht der Täterschaft und Teilnahme an Verbrechen, Kollaboration, Desertion und Widerstand im Polizeiausbildungsbataillon.

 

 

VORTRAG | 09.03.2017 | Jean-Luc Mousset über das „Mansfeldschlass“ und Graf Peter Ernst von Mansfeld in der Botschaft

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Peeter I. Steevens, zugeschrieben, Poträt von Peter Ernst von Mansfeld, 1604, Öl auf Holz |© MNHA / Foto: Tom Lucas

Am 9. März hielt Jean-Luc Mousset, Konservator i.R. des Luxemburger Nationalmuseums für Geschichte und Kunst, einen Vortrag über den „Gouverneur von Luxemburg, Graf Peter Ernst von Mansfeld, Feldherr und Kunstliebhaber“ in der luxemburgischen Botschaft von Berlin.
zusammen, bestehend aus antiken Kunstgegenständen und einer wertvollen Gemäldesammlung, die er in seinem nie ganz fertiggestellten "Schloss La Fontaine" in Luxemburg aufbewahrte. Sein Mäzenatentum hat für Luxemburg herausragende Bedeutung, da die dortigen Landesherren fünf Jahrhunderte lang im Ausland residierten. Somit ist Graf Mansfeld über einen langen Zeitraum der einzige, der in Luxemburg fürstliche Pracht entfaltet.
 
Obwohl heute von seiner Schlossanlage nur noch einige wenige bauliche Überreste vorhanden sind, ist die in Europa einzigartige Naturkulisse, die der Gouverneur für sein Arkadien schuf, bis in die Gegenwart komplett erhalten geblieben.
Anlässlich des 500. Geburtstag Mansfelds soll im Sommer 2017 das Gelände der ehemaligen Terrassengärten provisorisch dem Publikum erschlossen werden. Dies ist Teil eines gesamten denkmalpflegerischen Umgangs mit dem überkommenden Bestand.

 

 

BUCHPRÄSENTATION | 28.02.2017 | "Benelux. Porträt einer Region" von Ute Schürings

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© Ch. Links Verlag

Am 28. Februar luden die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg, gemeinsam mit der Botschaft des Königreichs der Niederlande, der Botschaft des Königreichs Belgien, der Generaldelegation der Regierung Flanderns, der Vertretung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie, zur Präsentation des neuen Buches "Benelux. Porträt einer Region" von Ute Schürings ein.

Populismus in den Niederlanden, Terror in Belgien, Steuertricks in Luxemburg - die Berichterstattung aus den Benelux-Ländern beschränkt sich meist auf skandalträchtige Schlaglichter. Ute Schürings setzt dagegen aktuelle politische Entwicklungen in einen größeren Kontext, erklärt kulturelle Identität und ihre historischen Wurzeln, berichtet aus der Innenperspektive.

Im Gespräch mit Paul Stoop, ehemaliger Journalist beim Berliner Tagesspiegel und aktueller Leiter des Informations- und Kommunikationsreferats des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB), gab die Autorin einen facettenreichen Einblick in den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Alltag der drei Benelux-Staaten.

In einer anschließenden Gesprächsrunde mit den jeweiligen diplomatischen Vertretungen der Benelux-Länder, gaben diese Einblicke aus der länderspezifischen Innenperspektive.

Abschließend standen die Autorin und die Repräsentanten dem Publikum Rede und Antwort.Das Interesse an der Buchpräsentation war enorm groß, und die gesamte Abendgestaltung genoss sehr positive Rückmeldungen.

 

 

EMPFANG | 13.02.2017 | BERLINALE

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Anlässlich der 67. Berlinale, lud die luxemburgische Botschaft gemeinsam mit dem Film Fund Luxembourg, am 13. Februar zum Empfang für die Erwerbstätige der luxemburgischen, aber auch internationalen, Filmbranche ein. Ein besonderer Anlass zum Feiern boten außerdem die drei luxemburgischen Koproduktionen die Teil des offiziellen Berlinale-Programms waren, sowie die 7 luxemburgischen Koproduktionen die auf dem Europäischen Filmmarkt gezeigt wurden. Insgesamt wurde die Botschaft und der Film Fund Luxembourg mit über 500 Gäste beehrt.

Der eigens zum Anlass des Berlinale Empfangs angereiste Staatssekretär Guy Arendt besuchte zudem verschiedene Berliner Kulturinstitutionen, die eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Luxemburg pflegen: das „Literarisches Colloquium“ am Wannsee, und das „Künstlerhaus Bethanien“, welche beide Residenzen für internationale Künstler anbieten. Auch die „Saarländische Galerie – europäisches Kulturforum“, wo bereits mehrere Ausstellungen von luxemburgischen Künstlern stattgefunden haben, zählte zum Programm von Guy Arendts Visite.

  

KONZERT | 19.01.2017 | "Duo Rosa" zu Gast in der Botschaft

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Am 19. Januar gab das „Duo Rosa“ ein Konzert in den Räumlichkeiten der Luxemburger Botschaft. Auf dem abendlichen Programm standen sowohl Interpretationen des Luxemburger Komponisten Camille Kerger sowie Musikstücke von spanischen und lateinamerikanischen Komponisten.

Das "Duo Rosa" mit der luxemburgisch-dominikanischen Sopranistin Stephany Ortega und der belgischen Pianistin Léna Kollmeier hat bereits wiederholt Konzerte in Luxemburg, Belgien und Spanien gegeben. Musikalisch bewegen sie sich zwischen einem traditionellen Repertoire und der zeitgenössischen Musik, mit einem Interesse für die verschiedenen Musikstile der Welt. Im November 2016 haben sie in der Luxemburger Philharmonie das Release Konzert zu ihrem Debütalbum gegeben, mit welchem sie in diesem Jahr durch Europa, Amerika und die Dominikanische Republik auf Tournee sind.

Das sehr zahlreich erschienene Publikum war voller Begeisterung für den gelungenen musikalischen Abend.