Teilnahme von Luc Frieden und Eric Thill an der Berlinale 2026

Anlässlich der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) nahmen Premierminister Luc Frieden und Kulturminister Eric Thill am Sonntag, 15.02.2026 und Montag, 16.02.2026 an einer Reihe von Treffen und offiziellen Veranstaltungen teil, um das luxemburgische audiovisuelle Schaffen zu unterstützen und die internationale Sichtbarkeit des Sektors zu stärken.

Die Reise fand im Rahmen der koordinierten Präsenz der Regierung auf der Berlinale und dem European Film Market (EFM) statt, an der Seite des Film Fund Luxembourg und der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Berlin. Diese gemeinsame Teilnahme unterstreicht die strategische Bedeutung des nationalen audiovisuellen Sektors – sowohl kulturell als auch wirtschaftlich. Mit drei für die Berlinale 2026 ausgewählten luxemburgischen Koproduktionen bestätigt Luxemburg seine Position als anerkannter Partner in der europäischen und internationalen Filmindustrie.

Luxemburgische Koproduktionen im Rampenlicht

Die Minister nahmen insbesondere an den Premieren von zwei der drei luxemburgischen Koproduktionen teil, die in wichtigen Festival-Sektionen ausgewählt wurden:

  • Liebhaberinnen, der erste Spielfilm der luxemburgischen Regisseurin Caroline Kox (Koxi), koproduziert von Amour Fou Luxembourg, präsentiert in der Sektion Forum;
  • Die Blutgräfin (The Blood Countess) von Ulrike Ottinger, koproduziert von Amour Fou Luxembourg, ausgewählt für die Berlinale Special Gala, mit Isabelle Huppert, Lars Eidinger und André Jung in den Hauptrollen.

Eine dritte Koproduktion, Roya von Mahnaz Mohammadi (Sektion Panorama), zeigt die Vielfalt der internationalen Partnerschaften, die von luxemburgischen Produktionsfirmen gepflegt werden.

Fachtreffen und Besuch des European Film Market

Am Sonntag, dem 15. Februar, besuchten der Premierminister und der Kulturminister den European Film Market im Martin-Gropius-Bau, tauschten sich mit Verantwortlichen der Berlinale aus und knüpften Kontakte zu wichtigen Akteurinnen und Akteuren des internationalen Marktes.

Im Rahmen des EFM trafen die Minister zudem den Film Fund Luxembourg sowie Vertreterinnen und Vertreter der wichtigsten Berufsverbände des luxemburgischen audiovisuellen Sektors. Im Mittelpunkt standen die Entwicklungsperspektiven des Sektors, nationale Fördermaßnahmen und die strategische Position Luxemburgs in einem sich wandelnden internationalen Umfeld.

Offizieller Empfang in der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Berlin

Am Montag, dem 16. Februar, fand der traditionelle luxemburgische Empfang in der Botschaft in Berlin statt. Dort trafen Fachleute der Filmbranche, institutionelle Partner sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur und Diplomatie zusammen.

Der Premierminister erklärte:

„Die Berlinale ist mehr als ein Festival: Sie symbolisiert den kollektiven Elan, den kreativen Mut und die europäische Solidarität, die unsere Filmindustrie stärken. Luxemburg nimmt dabei seinen Platz ein. Wir können stolz darauf sein, Werke zu unterstützen, die Grenzen überschreiten, Sprachen zusammenbringen und Perspektiven vereinen. Durch diese Kooperationen bekräftigen wir unser europäisches und internationales Engagement und zeigen, dass Kultur eine starke Brücke zwischen den Nationen und ein Motor für die Zukunft unseres Landes ist.“

Kulturminister Eric Thill betonte die Bedeutung der öffentlichen Unterstützung für ein ambitioniertes audiovisuelles Ökosystem:

„Zur Förderung dieser Entwicklung wurde Ende letzten Jahres ein neues Gesetz zur Finanzierung des Film Fund Luxembourg verabschiedet, das den Fachleuten langfristige Planungssicherheit bietet.“

Er lobte außerdem die Kreativität, Ausdauer und das Engagement der Akteurinnen und Akteure des nationalen Sektors, die wesentlich zur internationalen Sichtbarkeit Luxemburgs und seiner audiovisuellen Szene beitragen.

 

Pressemitteilung des Staatsministeriums / Kulturministeriums / Film Fund Luxembourg