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2016

FEIER | 06.12.2016 | Kleeserchersfeier

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Am 6. Dezember 2016 lud die Botschaft traditionellerweise auf ihre Kleeserchersfeier ein. Ein besonderer Ehrengast war der "Kleeschen" mit seinem "Houséker", der für alle anwesenden Kinder eine Geschenktüte dabei hatte. Bei dem anschließenden Empfang wurde in gemütlicher Weihnachtsstimmung auf eine besinnliche Weihnachtszeit angestoßen.

 

 

VORTRAG | 16.11.2016 | Barbara Schneider-Kempf: "Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Ihre Geschichte, ihre Gegenwart und ihre luxemburgischen Schätze."

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Am 16. November hielt die Generaldirektorin der Berliner Staatsbibliothek, Frau Barbara Schneider-Kempf, in der Luxemburger Botschaft einen Vortrag zum Thema "Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Ihre Geschichte, ihre Gegenwart und ihre luxemburgischen Schätze".

Die Staatsbibliothek ist mit 11 Millionen gedruckten Büchern und nationalen wie internationalen handschriftlichen Schätzen von Weltruhm eine der bedeutendsten Forschungsbibliotheken in Europa. Barbara Schneider-Kempf, die Generaldirektorin der 1661 gegründeten Bibliothek mit ihren beiden Standorten – Unter den Linden und Potsdamer Straße am Kulturforum – ist unweit Luxemburg, in Trier, aufgewachsen. In ihrem Exposee brachte sie den Zuhörern nicht allein die frühere, die gegenwärtige und die zukünftige Bedeutung der Bibliothek und die damit verbundenen Aufgaben nahe, sondern erläuterte auch einige ebenso wertvolle wie kulturgeschichtlich bedeutsame luxemburgische Pretiosen aus den so reichen Sammlungen der Bibliothek: eine mittelalterliche Handschrift, handgezeichnete Karten, einen Musikdruck und nicht zuletzt: Feindflugblätter...

Der Abend gestaltete sich sehr informativ und abwechslungsreich, mit der an den Vortrag anschließenden Besichtigung einiger der zuvor beschriebenen Stücke, welche im Original ausgestellt wurden, und einem durch die Botschaft gegebenen Empfang.

 

 

TANZ | 10.11.-13.11.2016 | ANNE-MAREIKE HESS: "SYNCHRONIZATION IN PROCESS"

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Vom 10. bis 13. November präsentierte die Luxemburger Choreografin Anne-Mareike Hess ihr neues Tanz-Projekt „Synchronization in process“ in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Luxemburg im Berliner Dock 11.

Ein vehementes Streben nach Einssein in einer Zeit in einem Tanzstück, in dem sich Körper, Sound und Licht zunehmend ineinander auflösen...

„Synchronization in process“ ist eine choreografische Abhandlung über unser fortwährendes Streben nach weltweiter Gleichzeitigkeit und der Suche nach einer ausgewogenen Ökologie der Zeit. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Bedeutung, die Prozesse der Synchronisierung in unserem Miteinander spielen.

Das Publikum wurde eingeladen in einen bewegten Raum, in dem Sound, Licht und drei Tänzerinnen sich den Extremen der subtilen und doch allgegenwärtigen Kraft der Synchronisation hingaben – eine fortwährende Verhandlung, bei der sie sich einander annäherten, auf innere und äußere Rhythmen eintakteten und schlussendlich zu einem dichten Beziehungsgewebe verschmolzen.

 

 

FILM | 09.11.2016 | "HANNAH ARENDT" UND FILMGESPRÄCH MIT SASCHA LEY

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Am 9. November um 19.30 Uhr und 10. November um 9.30 Uhr präsentierte die Klosterscheune Zehdenick in Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Kulturministerium und der Botschaft Luxemburgs in Deutschland die mehrfach preisgekrönte luxemburgische Koproduktion HANNAH ARENDT mit Barbara Sukowa in der Titelrolle.

Im Anschluss an den Film am 09.11. lud die Autorin, Regisseurin und Fotografin Esther Undisz zu einem Gespräch mit der Luxemburger Schauspielerin Sascha Ley ein.

Mit diesem Biopic setzte Margarethe von Trotta ihre Reihe großer Frauenporträts fort. Nach „Rosa Luxemburg“" und „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen“ widmete sich die Regisseurin der provokanten Denkerin Hannah Arendt, die eine der heftigsten Kontroversen über den Holocaust ausgelöst hat. Durch die Integration originaler Filmmitschnitte vom Eichmann-Prozess in Jerusalem konnte der Zuschauer die Grundthese der streitbaren Philosophin unmittelbar überprüfen. Der Film überzeugt durch die stimmungsvolle Darstellung des New Yorker Exils und spart auch das ambivalente Verhältnis zwischen Hannah Arendt und dem mit den Nazis sympathisierenden Philosophen Martin Heidegger nicht aus.  ( Quelle : So 24.01.2016 | 00:05 | Film im rbb)

Es war ein wirklich gelungener Abend in einem sehr schönen Rahmen, welcher die Klosterscheune Zehdenick darstellt.

 

 

KONZERT | 03.11.2016 | ROMAIN NOSBAUM UND ALBENA PETROVIC-VRATCHANSKA

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Am 3. Oktober gab Romain Nosbaum ein Klavierkonzert in der Luxemburger Botschaft. Die luxemburgisch-bulgarische Komponistin der in der zweiten Hälfte gespielten Stücke, Albena Petrovic-Vratchanska, war ebenfalls zur Gast und leitete den Abend im Gespräch mit Krystian Nowakowski, Geschäftsführer von NO-TE e.U. und Projektpartner von Music:LX, ein.

Als Solist und brillanter Kammermusikpartner gab Romain Nosbaum bereits Konzerte in ganz Europa und Russland. Besonders im romantischen Klavierrepertoire, im deutschen Lied und der französischen « Mélodie » fühlt sich Romain Nosbaum zuhause. Von der Dramatik der berühmten Chopin Nocturne (op 48 N. 1) durchquerten wir an diesem Konzertabend die verschiedenen Epochen der Spätromantik und des Impressionismus bis hin zu Albena Petrovic-Vratchanskas Werken, die Romain Nosbaum im November 2015 für das bulgarische Label GEGA new auf CD eingespielt hat. Albena Petrovic-Vratchanska ist seit 1996 in Luxemburg ansässig und trägt den Verdienstorden des Großherzogtums Luxemburg.

 

 

VERNISSAGE |13.10.2016 | VERA KOX

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Am 13. Oktober fand die Vernissage der Ausstellung „Persistent states, poached eggs, part two“ in der Saarländischen Galerie statt, welche in Kooperation mit dem Kulturministerium des Großherzogtums Luxemburg und der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg entstanden ist.

Der Ausstellungstitel Persistent states, Poached eggs, part two setzt zwei Aggregatzustände zu einander in Bezug: hier das Feste, Statische und Zeitlose, dort das Unbestimmte, Fragile und Temporäre. Das im Titel aufgerufene Bild des pochierten Ei symbolisiert jedoch den Moment des Übergangs zwischen diesen beiden vermeintlich klar abgrenzbaren Formen: Es ist außen fest und innen flüssig, hart und weich zugleich. Um diese Augenblicke des Weder-Noch geht es in den skulpturalen und installativen Arbeiten von Vera Kox. In ihren Arbeiten sind Spuren von Prozessen zu sehen, denen das Material unterzogen wurde: kleben, knittern, falten, beulen, quetschen.

Vera Kox spielt mit unseren vorgefassten Vorstellungen über Skulptur und über die Stofflichkeit von Objekten, ihre Materialien kommen häufig aus dem alltäglichen oder industriellen Umfeld. Das Medium Skulptur, eher mit dem Statischen und Monumentalen und dem Einsatz von Metall, Stein oder Holz verbunden, wird bei ihr nach seinen Grenzen befragt und eingeübte Muster unserer Wahrnehmung werden so irritiert, dass eine Unterscheidung zwischen Wahrheit und Täuschung, Sein und Schein nicht mehr möglich ist.

Die Ausstellung, deren erster Teil im Wolfsburger Kunstverein „Junge Kunst“ zu sehen war, zeigte Arbeiten von Vera Kox, die in verschiedenen Werkzyklen zwischen 2014 und 2016 entstanden sind. Kuratiert wurde sie von Heike Fuhlbrügge, Kuratorin und Kunsthistorikerin aus Berlin.

 

 

KONZERT | 09.10.2016 | PIT DAHM TRIO

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Am 9. Oktober setzte das akustische Trio rund um den Luxemburger Schlagzeuger Pit Dahm, zusammen mit Charley Rose auf dem Alt-Saxophon und Lennart Heyndels auf dem Kontrabass, die Reihe "Luxemburg zu Gast im b-flat" fort. Die Band vereint eine besondere Mischung aus komponierter und frei improvisierter Musik. Sie treten nicht ausschlieβlich mit ihren eigenen Kompositionen auf, sondern performen auch Stücke von diversen anderen Künstlern, durch die sie inspiriert werden. Mit einem weitrangigen Interesse für die unterschiedlichsten Genres, von klassischer Musik bis hin zu Heavy Metal, schaffen die Musiker es, verschiedene Emotionen, Gefühle, Gedanken und Instinkte zu einem kohärenten Bild miteinander zu verschmelzen.

 

 

VERNISSAGE | 05.10.2016 | EUROPÄISCHER MONAT DER FOTOGRAFIE

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Am 5. Oktober eröffnete die Luxemburgische Botschaft in ihren Räumlichkeiten die Ausstellung "Serendipität - Neue fotografische Positionen von Laurianne Bixhain und Carole Melchior" im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie. Obwohl die fotografischen Arbeiten von Laurianne Bixhain und Carole Melchior separat entstanden sind, haben sie eine ähnliche Bildsensibilität und -materialität, die zu einem kohärenten Ganzen im Rahmen der Ausstellung führten. Beide riefen durch ihren kreativen Umgang mit Forografie und ihren Spürsinn für Unerwartetes — serendipity — neue Analogien und Verknüpfungen hervor.

Während Laurianne Bixhain sich mit der Rezeption digitaler Bilder in einer globalisierten und mobilen Welt auseinandersetzte, bricht Carole Melchior unsere Sehgewohnheiten, indem sie „unsichtbare“ Dinge in ihren Fotos sichtbar machte.

In den Ausstellungen von Laurianne Bixhain und Carole Melchior erscheinen sowohl innerhalb der eigenen Serien als auch in der Konfrontation der ausgewählten Arbeiten immer wieder neue Bildkonstellationen. Die Sensibilität der beiden Künstlerinnen zeigt, dass für sie die Fotografie nicht nur abbildet, sondern über das Experiment immer wieder zu neuen Konstruktionen von Wirklichkeit führt.

  

KONZERT | 29.09.2016 | POL BERLARDI'S FORCE

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Am 29. September trat das Quartett Pol Belardi's Force im Berliner Jazzclub b-flat auf. Die neue Generation des modernen Jazz aus Luxemburg hat mittlerweile vieles zu bieten und braucht sich nicht vor den Nachbarländern zu verstecken. Seit einiger Zeit mischt auch der junge Multi-Instrumentalist und Komponist Pol Belardi fleißig mit. Mit seinem eigenen Quartett „Force“ präsentierte der sympathische Bandleader einen erfrischenden musikalischen Cocktail, inspiriert von allen möglichen Quellen, da Pol seit seiner frühesten Kindheit auch fast kein musikalisches Genre ungehört gelassen hat. „Force“ überzeugte vor allem durch seine Energie, Interaktion, rhythmisches Wohlgefühl und Ehrlichkeit, mal flächig und harmonisch, mal ekstatisch und wild, ohne aber je den Sinn für Melodie und Ästhetik zu verlieren.

 

 

KONZERT | 19.09.2016 | MAX MAUSEN

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Am 19. September gab der Luxemburger Klarinettist Max Mausen, mit der Unterstützung der Luxemburger Botschaft, ein kleines jazziges Zwischenspiel während des Jahresempfangs von "Die Mitte e.V.". Zusätzlich wurde die Intendantin des Gorki Theaters, Shermin Langhoff, im Rahmen dieser Veranstaltung mit dem Ehrenpreis des Theaterviertels East End ausgezeichnet. Der Abend war ein voller Erfolg, nicht zuletzt durch Max Mausens exzellenten Musikauftritts.

 

 

MUSIK | 12.09.2016 | BAROCK-ENSEMBLE „ARTEMANDOLINE“

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Am 12. September lud die luxemburgische Botschaft zu dem exklusiven Konzert „Il viaggio musicale“ des Luxemburger Barock-Ensembles „Artemandoline“, in dem kleinen Saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt ein. Das Programm umfasste unter anderem Werke von Vivaldi, Scarlatti und Brescianello. Musiziert wurde auf original erhaltenen Instrumenten aus der Barockzeit. Mit der Gründung des Ensembles im Jahre 2001 geben die Luxemburger Musiker Juan Carlos Muñoz und Mari Fe Pavón der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts neue Impulse und erwecken alte Werke wieder zum Leben; dabei steht die Mandoline stets im Mittelpunkt ihrer wunderbaren Musik.

  

VERNISSAGE | 30.08.2016 | AUSSTELLUNG „ARTMIX 9“

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Am 30. August luden die Saarländische Galerie, die Vertretung des Saarlandes beim Bund, das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, die Stadt Saarbrücken, das Kulturministerium und die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg zur Eröffnung der Ausstellung "Artmix 9" ein. Der Abend wurde von Xavier Bettel im Beisein des saarländischen Staatssekretärs Jürgen Lennartz eröffnet. Die Devise von „Artmix 9“ lautete dabei: „Gemeinsam grenzübergreifend Kunst schaffen“. In diesem Zusammenhang zeigte die Ausstellung die Arbeiten der Luxemburger Künstlerinnen Anina Rubin und Elena Bienfait, sowie die von Veronique Verdet und Daniel Henrich aus Saarbrücken. Als grenzüberschreitendes Projekt bot „Artmix 9“ Künstlerinnen und Künstlern aus Luxemburg und Saarbrücken eine Begegnungsplattform und ermöglichte, benachbarte Kunstszenen und Ausstellungsorte kennenzulernen. Ergebnisse dieser künstlerischen Prozesse wurden 2015 bereits in Saarbrücken und Bourglinster präsentiert.

  

THEATER | 24.08 – 26.08.2016 | GASTSPIEL „FRÄULEIN ELSE & LEUTNANT GUSTL“

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Am 24. August feierte das Gastspiel „Fräulein Else & Leutnant Gustl“ im Luxushotel Grand Hyatt Berlin am Potsdamer Platz Premiere. Nach dessen großen Erfolg in Luxemburg, mit restlos ausverkauften Vorstellungen, zeigte das Künstlerkollektiv MASKÉNADA, in Zusammenarbeit mit der Luxemburgischen Botschaft in Berlin, diese gelungene Inszenierung des Schnitzler-Gastspiel nun in Berlin.

Nach „Fräulein Elses“ Auftritt in der Bibliothek des Grand Hyatt streifte im Anschluss Leutnant Gustl gemeinsam mit den Zuschauern durch das nächtliche Berlin: eine Reise in Schnitzlers Denk- und Gefühlswelt, die gnadenlose Einblicke in die menschliche Seele mit ihren Ängsten und Lebenslügen gab, zeitlos und dabei von erstaunlicher Modernität.

 

 

KONZERT | 09.06.2016 | JAZZTRIO „DOCK IN ABSOLUTE“

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Am 9. Juni traten die Mitglieder der Luxemburger Band „Dock in Absolute“ im Rahmen der Reihe „Luxemburg zu Gast im b-flat“ im Berliner Jazzclub b-flat auf. Die junge Band, bestehend aus Michel Meis (percussion), David Kintziger (double bass) und Jean-Philippe Koch (piano), kombiniert verschiedene Elemente von Klassik über Rock und Elektro und entwickelt so seit 2012 einen ganz eigenen Jazzstil. Das Trio spielte bereits auf zahlreichen internationalen Festivals, sowie in bekannten Clubs. Darunter befand sich beispielsweise das Hong Kong International Jazz Festival, das Beishan International Jazz Festival, der Brussels Jazz Marathon, sowie das Blues´n Jazz Rallye in Luxembourg.

Das Konzert im Berliner Jazzclub war ein voller Erfolg.

  

LESUNG | 02.06.2016 | „LIEBER NOERDEN…!“

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Am 2. Juni lud die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Kasemattentheater Luxemburg, dem Centre national de la littérature und dem BrechtWeigelHaus Buckow zur Lesung „Lieber Noerden …!“ anlässlich des 25. Todestages von Jos Noerden, mit Marc Limpach, Hermann Treusch, Désirée Nosbusch und Michel Reis, ein.

Joseph Noerden widmete sich neben der Schauspielerei, welche er an der Zürcher Schauspielschule ab 1945 erlernte, ebenfalls dem Schreiben. So verfasste Noerden beispielsweise mit zwölf Jahren erste Gedichte, die in luxemburgischen Zeitungen, Sammelbänden des Clan des Jeunes und in Les Cahiers luxembourgeois erschienen. In seinen Werken ging es hauptsächlich um eigene Träume, Hoffnungen, Enttäuschungen und Widersprüche, wie zum Beispiel im Gedichtband Winterholz.

In der Lesung „Lieber Noerden“ vom 2. Juni wurden Gedichte, Briefe und Notate von Noerden und seinen Wegbegleitern, wie Brecht z.B., vereint.

 

 

KONZERT | 26.05.2016 | ENSEMBLE "SAXITUDE" ZU GAST IM B-FLAT

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Am 26. Mai führte das Ensemble "Saxitude", durch die Zusammenarbeit mit der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg, die Reihe "Luxemburg zu Gast im b-flat" fort. Seit dessen Debüt im Jahre 2003, ist das luxemburgische Saxophon Quartett SAXITUDE bekannt für seine einzigartigen und leidenschaftlichen Konzerte. Die hochkarätigen Musiker von SAXITUDE begeistern nicht nur musikalisch, sondern immer wieder durch ihre mitreißende Energie auf der Bühne. Die einzigartige Mischung aus Eigenkompositionen, Jazz und Funk Standards, Soul und Pop Songs, beweisen die talentierten Musiker, daß kein Musik Genre vor ihnen sicher ist. Ihr ganz eigener Sound begeistert ihre Fans weltweit. Nach fast zehn Jahren im Musikgeschäft, zählt SAXITUDE zu den erfolgreichsten Saxophon Gruppen in Europa. Während seiner Asien Tournee letztes Jahr, trat SAXITUDE vor mehr als 13.000 Leuten beim “ Taichung Jazz Festival” auf. Im Sommer war SAXITUDE in den USA auf Tournee.

 

 

VORTRAG | 10.05.2016 | ALEX LANGINI: SAKRALE BAROCKKUNST IN LUXEMBURG

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Am 10. Mai 2016 organisierte die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Berlin den Vortrag „Sakrale Barockkunst in Luxemburg“ mit dem luxemburgischen Kunstwissenschaftler Alex Langini. Nach dem Konzil von Trient entwickelte die katholische Kirche in den spanischen Niederlanden, zu denen Luxemburg gehörte, eine intensive künstlerische Tätigkeit. Diese stand vor allem im Dienst der Erneuerung und Verkündigung des Glaubens. Besonders die Skulptur und die Goldschmiedekunst erlebten im XVIII. Jahrhundert unter den österreichischen Habsburgern eine wahre Blütezeit. Der Vortrag stellte die Kunstwerke in ihren zeitgeschichtlichen Zusammenhang und versuchte sie auf diesem Hintergrund zu deuten.

Alex Langini, geboren 1951 in Luxemburg, studierte an der Universität Straßburg und arbeitete anschließend am Lycée de Garçons in Luxemburg-Stadt. Von 1994 bis 2015 arbeitete er für das Nationale Denkmalamt (Kulturministerium) und war von 1997 bis 2007 Präsident der nationalen Denkmalschutzkommission. Seit 2010 ist Alex Langini Diözesankonservator und ist Mitglied der historischen Sektion des Großherzoglichen Instituts.

Im Anschluss an den Vortrag fand ein Gespräch zwischen Alex Langini und Pater Georg Maria Roers, dem Kunst- und Kulturbeauftragten der Erzdiözese Berlin statt, bei dem auch die zahlreichen Fragen aus dem Publikum beantwortet wurden.

  

KONZERT-LESUNG | 21.04.2016 | MICHEL CLEES

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Am 21. April 2016 gab der Luxemburger Singer-Songwriter Michel Clees, der eigentlich von Beruf her Arzt ist, ein exklusives Konzert in kleinem Rahmen in den Räumlichkeiten der Botschaft in Berlin. Begleitet vom eigenen akustischen Gitarrenspiel präsentiere Michel Clees selbstgeschriebene Songs und Sprechtexte auf Deutsch, Englisch und Französisch. Im Zentrum des Abends standen zwei längere Textteile aus seinem aktuellsten Werk, die Michel Clees in bester Hörbuchmanier vorzutragen wusste. Im Anschluss an das Konzert verweilte das Publikum bei einem kleinen Empfang und hatte die Möglichkeit sich mit Michel Clees über sein Werk auszutauschen.

  

LESUNG | 07.04.2016 | ROLAND HARSCH

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Der Luxemburger Lyriker Roland Harsch war am 7. April 2016 zu Gast in der Botschaft von Luxemburg. Claude D. Conter, Leiter des nationalen Literaturarchivs, moderierte die Lesung und gab jeweils eine kurze Einführung in die verschiedenen Themenbereiche, die Roland Harsch in seiner Lyrik aufgreift. Oft arbeitet Harsch mit dem Genre der Parodie und verändert und ergänzt bekanntes Textmaterial auf seine ganz eigene Weise.

Das zahlreich erschienene Publikum folgte dem Witz des Autors und gab im Anschluss ein sehr positives Feedback für die Verbindung aus Lyriklesung und literaturwissenschaftlicher Besprechung. Nach der Veranstaltung lud die Botschaft zu einem kleinen Empfang ein.

 

 

VORTRAG | 15.03.2016 | ARCHÄOLOGISCHE AUSGRABUNGEN IN SACHSEN-ANHALT

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Am 15. März 2016 organisierte die Botschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut den Vortrag „Von Goseck bis Pömmelte. Frühe Kultplatzkonzeptionen Sachsen-Anhalts im europäischen Kontext“, gehalten von dem Luxemburger  Archäologen Prof. Dr. François Bertemes (Universität Halle-Wittenberg).

Nach einer Einführung durch Herrn Dr. von Rummel, Generalsekretär des Deutschen Archäologischen Instituts, sprach Prof. Bertemes vor einem zahlreich erschienenen Fachpublikum über die Kreisgrabenanlage von Goseck, eine jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage am nordwestlichen Ortsrand von Goseck in Sachsen-Anhalt. Die ringförmigen Bodenverfärbungen wurden 1991 bei einem Erkundungsflug durch den Luftbildarchäologen Otto Braasch entdeckt und als neues Bodendenkmal gemeldet. Die Anlage wurde zwischen 2002 und 2004 im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes vollständig ausgegraben. Die während des Mittelneolithikums vor etwa 6900 Jahren errichtete Anlage wird der Kultur der Stichbandkeramik zugeordnet. Die Kreisgrabenanlage von Goseck wurde von einigen Archäologen als das älteste Sonnenobservatorium der Welt bezeichnet. Prof. Bertemes führte die Ausgrabungen der Kreisgrabenanlage von Goseck in Sachsen-Anhalt durch. Seit dem Jahr 2005 leitet er zudem die archäologischen Untersuchungen auf der kleinen, nördlich des antiken Hafens von Didyma an der südlichen Westküste Kleinasiens gelegenen Insel Tavşan Adası. Seine Untersuchungen haben das Ziel, die Entstehung und Entwicklung erster städtischer Zentren in der ostägäischen Früh- und Mittelbronzezeit zu beleuchten.

Im Anschluss an den Vortrag moderierte Herr Dr. von Rummel eine Fragerunde mit Einbeziehung des Publikums, bei der viele ergänzende Fragen vor allem zur Entstehung und rituellen Nutzung der Kultstätte gestellt wurden. Die überaus erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut wird die Botschaft auch in Zukunft mit wissenschaftlichen Vortragsprojekten zu den Themen Archäologie in Luxemburg und Luxemburger Archäologen in der Welt fortführen.

 

 

STAND | 12.03.2016 | FÊTE DE LA FRANCOPHONIE

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Auch in diesem Jahr nahm die Botschaft in Berlin wieder an der Fête de la Francophonie teil. Vertreten mit einem eigenen Stand, wurden touristische Flyer und Prospekte an das interessierte Berliner Publikum verteilt. Darüber hinaus wurden zahlreiche Fragen zum Thema der Mehrsprachigkeit in Luxemburg und vor allem zu Studienmöglichkeiten an der Universität Luxemburg gestellt. 

 

 

KONZERT| 25.02.2016 | SABINE WEYER

Sabine Weyer

Am 25. Februar fand in der Botschaft ein exklusiver Klavierabend mit der jungen Luxemburger Pianistin Sabine Weyer statt, die Werke von von Brahms, Liszt und Debussy spielte. Die 27 Jahre alte Künstlerin gilt als Ausnahmetalent. Sie studierte am „Conservatoire National de Région de Metz“ und setzte ihre Ausbildung am „Koninklijk Conservatorium“ in Brüssel fort. Über Ihren Auftritt sagte Sabine Weyer: „Hier aufzutreten, fühlt sich wie zu Hause an.“. Das Konzert war sehr gut besucht und das Publikum hingerissen von der Virtuosität der jungen Konzertpianistin.

  

 

EMPFANG | 15.02.2016 | BERLINALE

Berlinale

Die Luxemburger Filmwelt hat sich auch dieses Jahr im Rahmen der 66. Berlinale auf Einladung des Botschafters des Großherzogtums Luxemburg Georges Santer und des Direktors des Film Fund Luxembourg Guy Daleiden zum traditionellen Berlinale-Empfang in der Luxemburger Botschaft in Berlin zusammengefunden. Highlight des diesjährigen Berlinale-Empfangs war die Anwesenheit von Premierminister und Kultur- sowie Medienminister Xavier Bettel. Premierminister Bettel hielt die Festrede und betonte den hohen Stellenwert von Kultur für die europäische Verständigung.

Der Berlinale-Empfang in der luxemburgischen Botschaft hast sich über die vergangene Jahre zum festen Treffpunkt für Fachleute aus der Film-, Medien- und Kulturbranche entwickelt: Mehr als 400 internationale Gäste waren anwesend. Beim anschließenden Empfang mit leckeren Spezialitäten und Crémant aus Luxemburg bot sich für Schauspieler, Regisseure und Produzenten aus Luxemburg, Deutschland und anderen Ländern die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Produktionspartner zu treffen und Projekte voranzutreiben.

  

VORTRAG | 09.02.2016 | LUXEMBURGISTIK

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Am 9. Februar 2016 organisierte die Botschaft in Berlin einen Vortrag zum Thema „Luxemburgistik“ in Kooperation mit Prof. Dr. Peter Gilles von der Universität Luxemburg und Prof. Dr. Horst Simon von der Freien Universität Berlin. Der Vortrag beleuchtete die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Luxemburgischen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Die in diesem Zeitraum entstehende akademische Disziplin der Luxemburgistik stellt die Erforschung von Sprache und Literatur der mehrsprachigen Gesellschaft Luxemburgs in den Vordergrund. Zentral für die Forschung zum Luxemburgischen war lange Zeit die Frage, ob es sich um einen Dialekt oder um eine Sprache handelt. Die jeweils unterschiedlichen Begründungen sind in hohem Maße mit Fragen der (nationalen) Identität Luxemburgs verknüpft, und das Verhältnis von Identität und Sprache wurde im Vortrag an verschiedenen Beispielen diskutiert. Durch die Neugründung der Universität Luxemburg (2003) erfuhr die Luxemburgistik einen weiteren Ausbau. Im Vortrag wurden auch die Resultate einiger aktueller Projekte vorgestellt, etwa zu Wörterbüchern, der Phraseologie und zur Erforschung luxemburgischer Familiennamen. Im Publikum saßen zahlreiche Wissenschaftler der Berliner Universitäten, für die da Thema von übergeordnetem Interesse war, und die im Anschluss eine rege Fragerunde aufkommen ließen. 

 

 

WIRTSCHAFT | 20.01.2016 | INTERNET OF THINGS

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Jeder spricht über Internet of Things (IoT) und Industrie 4.0. Aber was bedeuten diese Begriffe wirklich? Der Business Club Luxemburg und der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenhandel (BWA) luden am 20. Januar 2016 ein zu einer Gesprächsrunde mit Fachexperten aus den Bereichen Telekommunikation, Satelliten und Industrie. Sie lieferten konkrete Beispiele zu den Themen vernetztes Automobil, Telematiklösungen für Versicherungen, vernetzte Verkaufsautomaten und diskutierten weitere Anwendungsbereiche. Referenten waren Herr Jean- Marie Spaus (Direktor Teralink Solutions/ Post Telecom S.A.), Herr Christoph Plass (Mitglied des Vorstandes Unity AG), Herr David Funk (IoT Business Consultant bei Teralink Solutions) und Herr Janosch Eich (Geschäftsführer EuroSkyPark).