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2014

BUCHPREMIERE | 07.11.14 | TOM HILLENBRAND

Buchpremiere Tom Hillenbrand © Gerry Huberty

Die Botschaft von Luxemburg lud am 07. November gemeinsam mit der Thalia Buchhandlung und dem Verlag Kiepenheuer & Witsch zur kulinarischen Buchpremiere des neuen Krimis von Tom Hillenbrand in den Grünen Salon der Volksbühne ein. Der neue Krimi „Tödliche Oliven“ ist bereits der 4. kulinarische Krimi um den Luxemburger Koch Xavier Kieffer.

Tom Hillenbrand (*1972) studierte Europapolitik und war Ressortleiter bei Spiegel Online. Der Hobbykoch und Foodie verliebte sich während eines EU-Praktikums in das Großherzogtum. Seine Krimis um den Luxemburger Koch Xavier Kieffer („Teufelsfrucht“, „Rotes Gold“, „Letzte Ernte“) standen monatelang auf Platz eins der dortigen Bestsellerliste.

Die Lesung war ausverkauft. Neben der Vorstellung des neuen Buches konnten die Gäste Luxemburger Spezialitäten und luxemburgischen Crémant probieren.

 
JAZZKONZERT | 27.10.14 | MICHEL REIS QUARTET

Jazzkonzert Michel Reis Quartet © Botschaft von Luxemburg

Für ein exklusives Konzert traten der Luxemburger Jazzpianist Michel Reis und die Mitglieder seiner Quartett-Formation in dem renommierten Berliner Jazzclub „b-flat“ auf.

Michel Reis studierte in Boston und lebt heute in New York. Seine ersten CDs veröffentlichte er bei amerikanischen Labels, für die er durchweg positives Feedback bekam. Beim internationalen Label „Double Moon Records“ veröffentlichte er sein letztes Album „Hidden Meaning“, in dem sich Assoziationen an die Quartette von Keith Jarrett, an europäische und amerikanische Traditionen erkennen lassen. Die Mitglieder des Quartetts zählen zu den Protagonisten der jungen deutschen Jazzszene: Jonas Burgwinkel, international gefragter Schlagzeuger mit zahlreichen Auszeichnungen (Echo Jazz, WDR Jazzpreis), der erfolgreiche Bassist Robert Landfermann, mit dem Reis schon seit Jahren zusammenarbeitet, und für die Vocals Stephan Karl Schmid, der 2012 in der Reihe „Jazz thing Next Generation“ sein Debut gab.

Das Michel Reis Quartet gestaltete einen intensiven Abend mit schnellen und ruhigen Rhythmen begeisterte das Publikum des b-flats.

 
LESUNG | 21.10.14 | NICO HELMINGER

Lesung NICO HELMINGER © Botschaft von Luxemburg

Der renommierte Buchhändlerkeller in Berlin-Charlottenburg eröffnete am 21. Oktober 2014 seine neue Lesereihe „Utopie Europa“ mit dem Luxemburger Autor Nico Helminger. Der Abend gestaltete sich in Form einer Lesung und einer philosophischen Debatte zum Thema Europa und trägt den Titel "Zu schwankender Zeit an schwankendem Ort". Nach einem Grußwort von Herrn Botschafter Georges Santer übernahm Marianne Suhr vom Buchhändlerkeller die Moderation und führte das begeisterte Publikum durch den Abend.

Nico Helminger (*1953 in Differdange) studierte nach dem Abitur 1972 Germanistik, Romanistik und Theaterwissenschaft in Luxemburg, Saarbrücken, Wien und Berlin. 1980 zog er nach Paris, wo er bis 1984 als Gymnasiallehrer für Deutsch und Geschichte arbeitete. Ab 1984 ist er als freier Schriftsteller mit Wohnsitz in München, Heidelberg, Paris und Luxemburg tätig. Seit 1999 lebt er in Esch/Alzette in Luxemburg. 2014 erhielt Nico Helminger den Servais Preis der Stiftung Servais für luxemburgische Literatur für seinen Lyrikband „Abrasch“ in luxemburgischer, deutscher und französischer Sprache.

Die Lesung war sehr gut besucht. Besonderen Anklang fanden die auf Luxemburgisch vorgetragenen Passagen aus Nico Helmingers neuem Gedichtband „Abrasch“. Wir danken Herrn Helminger für einen gelungenen Abend!

 
VERNISSAGE | 17.10.14 | POST-WAR PICTURES OF A WAR THAT DID NOT TAKE PLACE

VERNISSAGE © Botschaft von Luxemburg

Vom 17. Oktober bis 14. November zeigte die Botschaft im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie die Fotoausstellung „Post-war pictures of a war that did not take place“ der Schwestern Carine und Elisabeth Krecké, kuratiert von Paul di Felice.

Zur Ausstellung: Die Bilder der Ausstellung wurden in verlassenen Militäranlagen an der galizischen Nordküste Spaniens aufgenommen. Die Geschütze, Bunker und Luftabwehrsysteme waren während eines Großteils des 20. Jahrhunderts in Betrieb. Wie mochte der Alltag der Soldaten dort ausgesehen haben? In Erwartung eines undefinierten Feindes – eines Feind, der sich nie zeigte –, jahrzehntelang in tödlicher Langeweile und Routine? Die fotografischen Dokumente erinnern an Kriegsbilder und stellen die Frage nach dem Gesicht des Krieges.

Die Zwillingsschwestern Carine und Elisabeth Krecké (*1965 in Luxemburg) leben in Marseille. Neben zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Luxemburg, Frankreich, Deutschland, Belgien und Italien realisieren die beiden immer wieder gemeinsame künstlerische Projekte.

Die Vernissage der Ausstellung bot die Möglichkeit, die zwei Künstlerinnen und den Kurator in einer Podiumsdiskussion zu erleben. Im Anschluss wurde die Fragerunde an interessierte Gäste aus dem Publikum geöffnet. Der dabei entstandene Austausch über die Aussagekraft der gezeigten Werke war höchst interessant und trug zur Vielschichtigkeit des sehr gut besuchten Abends bei.