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Unterredung zwischen Jean-Claude Juncker und Rainer Brüderle
Am Montag, dem 28. Februar 2011, empfing Premierminister Jean-Claude Juncker den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, zu einer Unterredung in seinem Amtssitz, dem Hôtel de Bourgogne.
Zu Beginn erinnerte Jean-Claude Juncker an die langjährige tiefe Freundschaft, die ihn mit Rainer Brüderle verbindet. Danach ging er zur aktuellen Situation über, die „von dringend zu treffenden Entscheidungen von dringlicher Bedeutung gekennzeichnet ist“, wobei Jean-Claude Juncker erklärte, dass es besonders nützlich sei, mit dem Bundeswirtschaftsminister einen politischen Gedankenaustausch zu führen, da dieser eine „maßgebliche Rolle“ in der deutschen Innenpolitik spiele, die mitunter einen anderen Blickwinkel bei der Analyse habe.
Im Mittelpunkt der Beratungen standen aktuelle Fragen der Europapolitik, insbesondere die wirtschaftspolitische Steuerung innerhalb der Eurozone. Jean-Claude Juncker fügte hinzu, dass sich die Mitgliedsländer der Eurozone darauf geeinigt haben, „in Europa die Solidität einerseits und die Solidarität andererseits in Einklang zu bringen.“
Jean-Claude Juncker unterstrich die Notwendigkeit, gegen die Unterschiede bei der Wettbewerbsfähigkeit in der Eurozone anzugehen und die Koordinierung der Wirtschaftspolitik voranzutreiben. Obwohl sich Herr Juncker für eine gemeinsame Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage aussprach, wandte er sich gegen die Abschaffung der Lohnindexierung an Preissteigerungen sowie gegen eine Lohnangleichung und Vereinheitlichung des Renteneintrittsalters.
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