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Berliner Märchentage: „De Roude Léiw“ (Der Rote Löwe)
Donnerstag 12. November 2026, 17:30 - 19:00 Uhr
Donnerstag, 12. November 2026, 17:30 Uhr (Einlass ab 17:00)
Eintritt frei, vorherige Anmeldung und Freikartenreservierung erforderlich unter https://my.weezevent.com/berliner-marchentage-de-roude-leiw
Ein temporeiches Märchen für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene darüber, was im Leben wirklich zählt. Mit Elementen in luxemburgischer Sprache.
Irgendwann im 13. Jahrhundert breitete er seine Flügel aus, wechselte vom Wappen auf eine stilvolle Fahne und genoss als Roter Löwe stolz seinen Status als nationales Symbol Luxemburgs. Doch nach all den Jahren hat sich viel verändert. Der Rote Löwe muss ständig Sportveranstaltungen über sich ergehen lassen oder wird auf Uniformen daran erinnert, dass die Luxemburger:innen bleiben wollen, wer sie sind. Nein, der Rote Löwe hat genug davon! Über Nacht springt er heimlich von der Flagge! Doch ehe er sich versieht, landet er in einer geheimnisvollen Welt: Im Land Alusru begegnet er so ungewöhnlichen Wesen wie Orlaf, Callis oder sogar Illaias. Da er sich für den Größten hält, will der Rote Löwe nichts mit diesen Fremden zu tun haben, die sich überhaupt nicht für Besitztümer und Grenzen interessieren. Doch bald wird ihm klar, dass er ihre Hilfe braucht, wenn er den Weg zurück nach Luxemburg finden will …
Im Rahmen der Berliner Märchentage wird Olivier Garofalos spannendes Märchen in einer neuen Inszenierung von Benedikt Haefner erstmals in Berlin und anschließend zum zweiten Mal in Luxemburg auf die Bühne gebracht.
Eine Kooperation mit dem Mierscher Theater, mit freundlicher Unterstützung des Centre national de littérature CNL.
Text: Olivier Garofalo
Regie: Benedikt Haefner
Darsteller: Frédérique Colling, Julie Kieffer
Veranstaltungsort:
Maison du Grand-Duché de Luxembourg
Botschaft des Großherzogtums Luxemburg
Klingelhöferstraße 7
10785 Berlin
Olivier Garofalo (LU) schloss sein Studium mit Schwerpunkt Germanistik an den Universitäten Luxemburg, Köln und Trier mit einem Master ab. Anschließend arbeitete als Dramaturg und Chefdramaturg an der Badischen Landesbühne Bruchsal sowie als Dramaturg am ETA Hoffmann Theater Bamberg und dem Rheinischen Landestheater Neuss, wo er zudem Hausautor war. Parallel entwickelte er sich zum Dramatiker, Stücke von ihm wurden in Luxemburg, Deutschland, Polen und den USA inszeniert sowie ins Polnische, Englische und Rumänische übersetzt. 2024 wurde er für den Retzhofer Dramapreis in der Kategorie Junges Publikum nominiert, 2025 erhielt er die Autorenresidenz am Literarischen Colloquium Berlin. Seit dem 1. August 2026 ist er directeur artistique am Mierscher Theater.
Benedikt Haefner (DE) ist studierter Anthropologe (Abschluss 2018, Universität Wien) und wirkte bereits während des Studiums in mehreren Off-Theater-Produktionen mit, spielte an der Jungen Burg und im Dschungel Wien. Seit 2018 arbeitet er als professioneller Schauspieler u.a. in Wien und Berlin. Von 2021 bis 2023 war er festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Radu Stanca in Sibiu/Hermannstadt in Rumänien. Seit der Spielzeit 2023/2024 ist Benedikt Haefner freischaffend tätig. Zudem stand er für verschiedene Kinofilme vor der Kamera. In der Spielzeit 2025/2026 arbeitete Benedikt Haefner erneut bei den Schauspielbühnen in Stuttgart sowie am Theater Baden-Alsace. In der Spielzeit 2026/2027 wird er erstmalig am Mierscher Theater in Luxemburg inszenieren.
Frédérique Colling (LU) genoß ihre Schauspielausbildung an der Ecole de Théâtre LASSAAD in Brüssel. Im Anschluss arbeitete sie als Schauspielerin für u.a. Independent Little Lies, Théâtre National du Luxembourg, Théâtre Ouvert Luxembourg, Philharmonie Luxembourg, Théâtre Municipal d´Esch-sur-Alzette, Rotondes, CAPE, Théâtres de la Ville de Luxembourg und das Kasemattentheater Luxemburg. Außerdem war sie in den Filmen „W.“ sowie „Rethink your Clothes“ zu sehen.
Julie Kieffer (LU) studierte an der Universität der Künste Berlin und bildete sich anschließend kontinuierlich weiter u.a. in Neutral Mask (Matthew Burton), Comedy Improvisation (Brian Rhinehart) und Physical Theatre (Sylvia Heydn, Ada-Lisa Menghini). Bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Sophie in der luxemburgischen Sitcom Comeback, die von 2012 bis 2013 auf RTL Télé Lëtzebuerg ausgestrahlt wurde. Außerdem wurde sie 2018 für den Film De Superjhemp retörns gecastet. Als Theaterschauspielerin arbeitete sie u.a. für das Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, die Philharmonie Luxemburg und das Escher Theater.