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Erste Bekanntgabe von luxemburgischen Koproduktionen bei der Berlinale 2026
Luxemburg wird bei den 76. Internationalen Filmfestspielen Berlin (12.-22. Februar 2026) mit mehreren Koproduktionen vertreten sein.
Sektion Berlinale Special Gala (wettbewerbsfreie Sektion für prestigeträchtige Filme mit internationalen Stars, die ein Muss sind und für einen breiten Kinostart vorgesehen)
DIE BLUTGRÄFIN (internationaler Titel: The Blood Countess) der mehrfach preisgekrönten österreichischen Regisseurin Ulrike Ottinger ist eine Koproduktion zwischen Luxemburg (AMOUR FOU Luxembourg), Österreich und Deutschland. Dieser Spielfilm, eine Mischung aus Fantasy, Mystery und schwarzer Komödie, verfügt über eine hochkarätige internationale Besetzung, darunter Isabelle Huppert, Thomas Schubert und Lars Eidinger sowie die luxemburgischen Schauspieler André Jung, Marco Lorenzini, Rosalie Maes und Konstantin Rommelfangen.
Die Dreharbeiten fanden im März an mehreren ikonischen Orten in Luxemburg statt, darunter das Château de Meysembourg in der Nähe von Larochette, das Grand Hôtel Cravatte, das Café Interview und das Café Namur in Luxemburg-Stadt sowie das Hôtel Bel-Air in Echternach.
Die Produktion hebt auch die Fähigkeiten lokaler Fachleute hervor, darunter Christina Schaffer (Produktionsdesign), Pia Dumont (Schnitt) und Marc Thill (Original-Ton).
Zusammenfassung: Nachdem sie aus ihrem langen Schönheitsschlaf erwacht ist und aus den Tiefen der Hölle aufgestiegen ist, begibt sich die „Blutige Gräfin” (Isabelle Huppert) mit ihrer treuen Dienerin (Birgit Minichmayr) auf eine barocke Suche durch Wien, um ein altes Buch und das rote Elixier des Lebens zu finden. Wenn dieses Buch in die Hände ihrer Feinde fällt und sie es lesen, ist ihr gesamtes Vampirreich in Gefahr... Ihnen auf den Fersen sind ein vegetarischer Neffe (Thomas Schubert), sein Psychotherapeut (Lars Eidinger), zwei Vampirologen (André Jung und Marco Lorenzini), ein Polizeikommissar (Karl Markovics) sowie weitere lebende Charaktere (darunter Tom Neuwirth alias Conchita Wurst) in dieser verdrehten und humorvollen Vampirgeschichte.
Sektion Panorama (wettbewerbsfreie Sektion mit internationalen Arthouse-Filme in Welt- oder Europapremieren)
ROYA, unter der Regie der iranischen Filmemacherin und feministischen Aktivistin Mahnaz Mohammadi, ist eine Koproduktion zwischen Luxemburg (AMOUR FOU Luxembourg), Deutschland, der Tschechischen Republik und dem Iran.
Zusammenfassung: Roya, eine iranische Lehrerin, die wegen ihrer politischen Überzeugungen inhaftiert ist, steht vor einer Entscheidung: unter Zwang ein televisiertes Geständnis ablegen oder in ihrer drei Quadratmeter großen Zelle bleiben.
Europäischer Filmmarkt (EFM)
Luxemburg wird sich auch auf dem Europäischen Filmmarkt (EFM), dem größten europäischen Markt nach Cannes, der parallel zur Berlinale stattfindet, einen Namen machen. Das Projekt THE LAST FRONTIER unter der Regie von Rodrigo Moreno, eine Koproduktion von Luxemburg (Les Films Fauves) und Argentinien, wird am Berlinale Co-Production Market des EFM teilnehmen.
Darüber hinaus wird das Animationsprojekt GRANNY IS A TREE unter der Regie von Hugo De Faucompret, eine Koproduktion von Luxemburg (Doghouse Films) und Frankreich, auf dem ersten Annecy Animation Showcase vorgestellt, das im Rahmen der EFM Animation Days organisiert wird.
Weitere Details werden auf der Pressekonferenz zum Festival am 20. Januar bekanntgegeben.