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2019

KONZERT | Helen Buchholtz | 22.11.2019

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 © Botschaft von Luxemburg

Am Freitag, dem 22. November fand das Konzert von Helen Buchholtz in der Botschaft statt.

Bis vor rund 20 Jahren war Helen Buchholtz eine rätselhaft Unbekannte. 1999 stieß die Musikwissenschaftlerin Danielle Roster auf zwei Koffer mit rund 250 Notenmanuskripten der Komponistin. Sie enthielten den gesamten musikalischen Nachlass von Helen Buchholtz und sind seitdem als Schenkung im Archiv Helen Buchholtz im CID ǀ Fraen an Gender zugänglich.

Aus Anlass der Veröffentlichung ihrer Doppel-CD „Und hab‘ so große Sehnsucht doch“ von Helen Buchholtz im Dialog mit zeitgenössischen Komponistinnen, führten uns die Sopranistin Gerlinde Sämann und der Luxemburger Pianist Claude Weber auf eine musikalische Reise. Die wiederentdeckten Kompositionen von Helen Buchholtz waren des Weiteren Inspirationsquelle für vier zeitgenössische Luxemburger Komponistinnen, Albena Petrovic-Vratchanska, Stevie Wishart, Tatsiana Zelianko und Catherine Kontz, neue Lieder für diese CD zu schreiben. Letztere ist sogar extra nach Belin gereist, um am Abend und der späteren Fragerunde teilnehmen zu können.

Daneben zeigte die Filmregisseurin Anne Schiltz ihren Dokumentarfilm „Im Dialog mit Helen Buchholtz“, welcher Fakten, Gedanken, Interpretationen sowie die Entstehungsgeschichte der CD präsentierte.

Produzenten: Cid | Fraen an Gender und Centre national de l’audiovisuel (CNA), Luxemburg.

Label: Solo Musica (München).

Das Projekt wurde gefördert von: Fondation Indépendance, Institut Grand-Ducal Section Arts et Lettres, Ministère de la Culture, Ministère de l’égalité des chances entre femmes et hommes.

In Zusammenarbeit mit: CAPE-Centre des Arts Pluriels Ettelbruck und radio 100,7.

LESUNG | Reading Luxembourg | 07.10.2019

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© Botschaft von Luxemburg

Die literarische Veranstaltung am Montag, dem 7. Oktober bei uns in der Botschaft war ein voller Erfolg. In Zusammenarbeit mit Reading Luxembourg wurden die Nominierten des Lëtzebuerger Buchpräis von den Lëtzebuerger Bicherediteuren vorgestellt. Der Luxemburger Botschafter Jean Graff hat eine Wilkommensrede gehalten und lud später zum Empfang ein.

AUSSTELLUNG | Aline Bouvy | PUB | 03.10.2019 - 27.10.2019

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© Carolin Leszczinski für Künstlerhaus Bethanien

Die Ausstellung „PUB“ der Luxemburger Künstlerin Aline Bouvy lief vom 3. Bis zum 27. Oktober im Künstlerhaus Bethanien.

Themen wie Ausschweifung und Anstand, Verschleierung und Publizität, Verlangen und Verpflichtung standen im Vordergrund. Erkennbare Formen wie Fruchtbarkeitssymbole, Utensilien und Gliedmaßen, aber auch Farben und bestimmte Materialien wie Holzkohle, Linoleum oder Plexiglas erhielten eine ästhetische oder moralische Dimension.

Die ausgestellten Werke sind im Rahmen ihrer diesjährigen Künstlerresidenz (01.07 ­– 31.12.2019) im Künstlerhaus Bethanien entstanden. Sie ist Stipendiatin des Kulturministeriums des Großherzogtums Luxemburg  und des Fonds Culturel National Luxembourg.

LESUNG | Tom Hillenbrand las aus „Bittere Schokolade“ | Botschaft von Luxemburg | 24. Januar 2019

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© Botschaft von Luxemburg

Der SPIEGEL-Bestsellerautor Tom Hillenbrand las am 24. Januar 2019 in der Botschaft von Luxemburg aus seinem neuesten kuliniarischem Krimi. In der Presse als „bester Kochtopf-Detektiv der Geschichte“ (Die Welt) gefeiert, nimmt der Luxemburger Koch Xavier Kieffer erneut Ermittlungen auf.

Tom Hillenbrand las vor einem begeisterten Publikum.

Zum Roman: Eigentlich wollte Xavier Kieffer seine Jugendliebe Ketti Faber niemals wiedersehen – an ihre gemeinsame Zeit in Paris erinnert er sich nicht allzu gerne zurück. Doch als die Patisseurin ihn einlädt, ihre neue Schokoladenmanufaktur in der Nähe von Brüssel zu besichtigen, kann er nicht widerstehen. Kurz darauf wird Ketti brutal ermordet. Hat ihr Tod etwas mit jener mysteriösen Plantage in Westafrika zu tun, von der die Manufaktur ihren besonderen, fair angebauten Kakao bezog? Und was hat es mit dem Luxemburger Botschafter der Republik Kongo auf sich, der in etwa zur selben Zeit verstarb wie Ketti Faber? Kieffer beginnt zu ermitteln und kommt einem Verbrechen von ungeheuren Ausmaßen auf die Spur. Und er lernt, dass Schokolade eine sehr bittere Angelegenheit sein kann.

Zum Autor: Tom Hillenbrand studierte Europapolitik und war Ressortleiter bei SPIEGEL ONLINE nach einem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck Schule für Wirtschaftsjournalisten. Seine Sachbücher sowie seine mehrfach ausgezeichneten und verkauften Romane – darunter die kulinarischen Krimis mit dem Luxemburger Koch Xavier Kieffer als Ermittler –wurden in mehrere Sprachen übersetzt und standen auf der SPIEGEL-Bestseller- sowie der Zeit-Bestenliste. Für seinen Roman »Drohnenland« wurde Tom Hillenbrand unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet. Zuletzt erschien der hochgelobte Science-Fiction-Krimi Hologrammatica.