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LESUNG | „Sind jetzt alle da. Kann ich nun gehen." - Ein literarischer Abend für Georges Hausemer | 7. November 2018, 18.30 Uhr

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Am Mittwoch, 7. November um 18.30 Uhr findet in der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg ein literarischer Abend für Georges Hausemer statt.

Georges Hausemer (© Susanne Jaspers)

Der Luxemburger Schriftsteller, Reisejournalist, Übersetzer, Zeichner und capybarabooks-Verleger Georges Hausemer ist im August 2018 im Alter von nur 61 Jahren gestorben. Eigentlich hätte er am 7. November in der Botschaft lesen sollen. Stattdessen möchten wir nun an diesem Abend an den Batty Weber-Preisträger 2017 erinnern.

Claude D. Conter, Direktor des Nationalen Literaturarchivs, führt in eine Auswahl früherer Texte bis hin zu Hausemers aktuellem, posthum erscheinenden Werk ein. Der Schauspieler Max Thommes sowie die Autorin und capybarabooks-Verlegerin Susanne Jaspers werden im Wechsel Auszüge aus den vorgestellten Texten lesen.

Susanne Jaspers (© Georges Hausemer) / Claude Conter (© Editpress/Alain Rischard) / Max Thommes (© Mathias Bothor) 

Susanne Jaspers wurde 1970 in Aachen geboren, pendelt zwischen Luxemburg, einem Dorf in der Nordeifel und dem baskischen San Sebastián. Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht, u. a. „Dann drehe ich mich um und gehe. Restaurantgeschichten“ (2014) und zuletzt „Mit Jean-Claude auf der Hühnerstange. Kuriose Orte in Luxemburg“ (2018). 2015 erschien das Reisebuch „Donostia/San Sebastián. Die glücklichste Stadt der Welt“, gefolgt von „Luxemburg. Das einzigartigste Großherzogtum der Welt“ (2017), beide im Duett verfasst mit ihrem Ehemann Georges Hausemer, mit dem sie 2012 auch den Verlag capybarabooks gründete.

Claude D. Conter ist seit 2012 Leiter des Centre national de littérature in Mersch. Zunächst studierte er Germanistik und Kommunikationswissenschaften in Berlin und Bamberg und war dort von 1998 bis 2003 Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für „Neuere deutsche Literaturwissenschaft“. Seine Promotion erfolgte zum Thema „Europavorstellungen von 1815 bis 1848“.
Von Ende 2003 bis März 2006 sowie von 2008 bis 2012 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Centre national de littérature in Mersch, und von 2006 bis 2008 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für „Neuere deutsche Literatur und Medien“ an der LMU München. Conter machte diverse Veröffentlichungen zur Luxemburgistik, zum Verhältnis von Literatur und Politik, Literatur und Medien, Literatur und Recht, Drama und Theater und zur Gegenwartsliteratur.

Der luxemburgische Schauspieler Max Thommes absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin, wo er zur Zeit auch lebt. Er wirkt in internationalen Theater-, Film- und TV-Produktionen mit. So spielte er z. B. am bat-Studiotheater Berlin in „Robert Guiskard, Herzog der Normänner“ von Heinrich von Kleist (Regie: Janet Stornowski, 2011), oder auch in „Antigone“ (Regie: Steve Carier, 2010) am Théâtre des Capucins in Luxemburg. In dem Kriminalfilm „Diamond 13“ gab Max Thommes 2009 sein Kameradebüt an der Seite von Gérard Depardieu. 2016 war Thommes als Kommissar Hendrik Koch im ersten Freiburger „Tatort“ zu sehen. Gerade hat er die Serie „Einstein“ abgedreht, für die er mit einer Episodenhauptrolle für einen Zweiteiler vor der Kamera stand. 2018 stand er in Dortmund, Hannover und Leipzig auf der Bühne und komponierte zu den verschiedenen Theaterstücken auch die Musik.

 
Wann: Mittwoch, 07.11.2018, 18.30 Uhr
Wo: Botschaft des Großherzogtums Luxemburg, Klingelhöferstraße 7, 10785 Berlin

Anmeldung erforderlich bis zum 3. November unter luxemburg-veranstaltungen.eu

Hinweis: Die Anzahl an verfügbaren Sitzplätzen ist begrenzt. Mit der Anmeldung erklärt sich der Teilnehmer mit Film-, Ton-und/oder Bildaufnahmen durch den Veranstalter sowie deren Veröffentlichung einverstanden.

Mit der freundlichen Unterstützung von:

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