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„Bourse Bicherfrënn“ für Elise Schmit | Schriftstellerresidenz des Fonds culturel national Luxembourg

Dienstag, 08. Januar 2019

© Boris Loder

Die Autorin und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift Les Cahiers luxembourgeois hatte sich mit einem Romanprojekt um die Autorenresidenz am Berliner Wannsee und im Bourglinster Schloss beworben. Geplant ist eine erzählerische Auseinandersetzung mit den Themen der Bildlichkeit und der Erinnerung sowie ihrer Wechselwirkung mit digitalen Formen der Verarbeitung und Speicherung von Erinnerung. Der Roman wird laut Autorin der Frage nachgehen, wie bedeutsame Erinnerung aufbewahrt wird. Ein besonderer Fokus liege dabei auf der Bildlichkeit der Sprache, wie sie in ihrer Bewerbung schreibt: „Erinnerungen machen eine Übertragungsleistung notwendig, indem sie einen konkreten Gegenstand oder eine sinnliche Erfahrung an einen bestimmten emotionalen Gehalt binden. Bei diesen Erfahrungen setze ich an, weil sie, so glaube ich, mit dem bildlichen Denken verbunden sind, das sie — wie alle Metaphern — der Möglichkeit zur Verfälschung, Überhöhung und Verstellung preisgibt.“

Das Stipendium wird zum dritten Mal in Folge vom Fonds culturel national in Zusammenarbeit mit Lëtzebuerger Bicherfrënn - Les Amis du Livre a.s.b.l. und der Unterstützung des Centre national de littérature in Mersch sowie des Kulturministeriums vergeben. Mitglieder der Jury waren: Irène Altman, Nathalie Bender, Claude D. Conter, Jeanne E. Glesener und Frank Hansen.

( Quelle )

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