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Premierminister Xavier Bettel besuchte am 13. Februar 2019 Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin

Mittwoch, 20. Februar 2019

© SIP / Viviane Wild

 
Am 13. Februar 2019 war Premierminister Xavier Bettel zu einem Arbeitsbesuch in Berlin und hatte unter anderem Gespräche mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Xavier Bettel und die deutsche Regierungschefin haben sich unter anderem über die  Zukunft der Europäischen Union und den bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der EU, sowie die möglichen Folgen des Brexits für die EU und die Mitgliedstaaten unterhalten.

Xavier Bettel hat darauf hingewiesen, dass es noch nicht zu spät sei eine Lösung für einen geordneten Austritt zu finden und so einen No-Deal zu verhindern. „Mein Land wird alle Anstrengungen unternehmen um einen Deal zu finden. Der Ball liegt zurzeit jedoch klar in London“, unterstrich Xavier Bettel und wies darauf hin, dass Luxemburg sich auf alle möglichen Szenarien einstellt.

„Das Austrittsabkommen, das noch immer auf dem Tisch liegt, ist das Resultat langwieriger Verhandlungen. Es ist das bestmögliche Ergebnis um einen geordneten Austritt des Vereinigten Königreichs zu ermöglichen und wurde sowohl von den 27 wie auch von der Britischen Regierung gutgeheißen, inklusive der Back-Stop Regelung“, erinnerte Xavier Bettel.

Der Premierminister fügte hinzu, dass für Luxemburg die Integrität des Binnenmarktes und das „Level Playing Field“ von großer Wichtigkeit seien.

„Trotz aller Diskussionen über Brexit oder Migration müssen wir einen klaren Blick betreffend der langfristigen Gestaltung Europas behalten“, ermahnte der Premierminister bei der Unterredung mit der Bundeskanzlerin.

„Wenn wir zu 27 gemeinsam mit einer Stimme reden, werden wir in einer von Globalisierung geprägten Weltordnung mehr erreichen, nationale Sonderwege sind Irrwege“, gab Xavier Bettel zu bedenken. 

Anschließend besuchte Xavier Bettel das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK und insbesondere das Berlin Center for Digital Transformation, wo er sich unter anderem mit den Leitern über künstliche Intelligenz, digitale Vernetzung und Automatisierungtechnik ausgetauscht hat.

 
Pressemitteilung des Staatsministeriums

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