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Minister für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Angelegenheiten Romain Schneider in Berlin bei der Internationalen Geberkonferenz für die Tschadsee-Region

Dienstag, 04. September 2018

Im Gespräch mit Bundesaußenminister Heiko Maas © MAEE

 
Der Minister für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Angelegenheiten, Romain Schneider, ist am 3. September nach Berlin gereist, um an der hochrangigen Konferenz zur Tschadseeregion teilzunehmen, zu der Deutschland, Nigeria, Norwegen und die Vereinten Nationen einluden.

Die Konferenz in Berlin hatte zum Ziel, die politischen Anstrengungen zu bekräftigen und zusätzliche finanzielle Mittel aufzubringen, um der humanitären Krise in der Tschadseeregion entgegenzutreten.

Die Gespräche handelten in erster Linie von der Art und Weise, wie die internationale Gemeinschaft, die regionalen Partner und die betroffenen Regierungen ihre Zusammenarbeit stärken könnten, um gemeinsam sich den Herausforderungen der Region zu stellen. Ein besonderes Augenmerk gilt der Verstärkung der humanitären Hilfe, der Widerstandsfähigkeit, der Abwendung von Krisen und der Stabilisierung sowie der nachhaltigen Entwicklung.

Anlässlich der Konferenz hat Minister Schneider eine Rede gehalten, in der er unterstrich, dass Luxemburg sein Engagement in der Region weiterführen werde. Demnach hat Minister Schneider einen minimalen Gesamtbetrag von 3,5 Millionen Euro an ausschließlich humanitärer Unterstützung für die Region im Jahr 2018 bestätigt.

In seiner Rede hob der Minister hervor, dass die „Komplexität dieser humanitären Krise eine internationale und globale Antwort benötigt“ und fügte hinzu, dass Luxemburg „weiterhin die internationalen Bemühungen zur langfristigen Lösungsfindung für die Tschadseeregion unterstützt“.

Der Minister erinnerte auch daran, dass Luxemburg die entscheidende Arbeit des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes und des Hohen Kommissariats der Vereinten Nationen für Flüchtlinge finanziell unterstützt. Er bekräftigte das Engagement Luxemburgs zugunsten des Welternährungsprogramms im Rahmen seines mehrjährigen Partnerschaftsabkommens.

Am Rande der Konferenz hatte Minister Schneider eine bilaterale Versammlung mit Laouan Magagi, dem Minister für Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenmanagements der Republik Niger, langjähriges Partnerland der luxemburgischen Entwicklungshilfe. Die beiden Parteien unterzeichneten in diesem Rahmen eine Absichtserklärung bezüglich der nächsten Phase der luxemburgischen Unterstützung an das Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenmanagement der Republik Niger. Minister Schneider unterstrich, dass „wir heute dank dieses Partnerschaftsabkommens unsere Zusammenarbeit konkretisieren um die Risiken in Verbindung mit Überschwemmungen in Niger zu reduzieren“.

Romain Schneider anlässlich der hochrangigen Konferenz zur Tschadseeregion © MAEE

Unterzeichnung der Absichtserklärung bezüglich der nächsten Phase der luxemburgischen Unterstützung an das Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenmanagement der Republik Niger © MAEE

Romain Schneider im Gespräch mit Christos Stylianides, EU-Kommissar für humanitäre Angelegenheiten und Krisenmanagement © MAEE

 
Mitgeteilt vom Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten/Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Angelegenheiten

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