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Festival „Luxemburg ist Theater“ (Berlin, 21.-26. Oktober 2013)

Montag, 14. Oktober 2013

Die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg organisiert dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Luxemburger Theater „Theater Federatioun“ und dem Kulturministerium Luxemburg bereits die 5. Ausgabe der Festivalreihe „Luxemburg ist …“. Vom 21. bis zum 26. Oktober 2013 wird dem Berliner Publikum während einer Woche die Vielfalt der luxemburgischen Theaterszene präsentiert. Das Festival steht dieses Jahr unter dem Motto „LUXEMBURG IST THEATER“.

Vom 21. bis zum 26. Oktober zeigen renommierte luxemburgische Regisseure und Schauspieler sowie aufstrebende Talente an sechs Berliner Theatern – der Volksbühne, dem Deutschen Theater, dem Theater an der Parkaue, dem Berliner Ensemble, dem Schlosspark Theater und der Brotfabrik – einen repräsentativen Querschnitt der aktuellen Luxemburger Theaterszene.

Das in Luxemburg seit jeher lebendige Theaterschaffen erfährt seit einigen Jahren eine unvergleichliche Entwicklung. Die Kompetenz und das Engagement der Theaterintendanten, die Professionalisierung der Bühnenberufe sowie der Wille der öffentlichen Entscheidungsträger das Theater zu fördern, haben das Theaterangebot erheblich bereichert. Produktionen in vier Sprachen (Luxemburgisch, Französisch, Deutsch und Englisch), Koproduktionen mit Ensembles von Weltruf, Schauspieler mit beachtlicher, einschließlich internationaler Karriere, der Austausch von Regisseuren und Bühnenbildnern, Theaterfestivals und äußerst produktive Theaterautoren zeugen allesamt von einer reichen und lebendigen Theaterszene, die nun in Berlin präsentiert wird. Eröffnet wird das Festival am 21. Oktober um 19.00 Uhr mit der Koproduktion „Glaube Liebe Hoffnung“ in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Das Festival setzt damit den Akzent auf Luxemburg als Koproduktionsland und Plattform vieler internationaler Theaterproduktionen, die in und dank Luxemburg entstehen.

 

FESTIVALPROGRAMM:

21.10.2013 / 19.00 Uhr / VOLKSBÜHNE AM ROSA-LUXEMBURG-PLATZ

GLAUBE LIEBE HOFFNUNG von Ödön von Horváth

Ödön von Horváth hat sein 1932 geschriebenes Stück Glaube Liebe Hoffnung als „kleinen Totentanz“ bezeichnet. Ein krasser Irrtum, möchte man meinen, denn die Erzählung von der jungen Frau, die wegen einer harmlosen Ordnungswidrigkeit ihre Selbstständigkeit aufgeben, und sich einer gnadenlos selbstbezogenen Gesellschaft ausliefern muss, ist kein kleiner Tanz, sondern der Bericht einer vollständigen Vernichtung.

www.volksbuehne-berlin.de

 

22.10.2013 / 20.00 Uhr / SCHLOSSPARK THEATER

WÄR ICH DOCH FRÜHER JUNG GEWESEN nach Hans Christian Andersen 

Der luxemburgische Schauspieler Luc Feit und der ebenfalls aus dem Großherzogtum stammende Cellist André Mergenthaler nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise ins Surreale. Dabei entsteht eine abwechselnd bezaubernd traurige und unheimlich schöne Momentaufnahme des dänischen Geschichtenerzählers.

www.schlosspark-theater.de

 

23.10.2013 / 19.00 Uhr / THEATER AN DER PARKAUE – JUNGES STAATSTHEATER BERLIN            
 KASPAR HÄUSER MEER von Felicia Zeller / 16+
 Im Jugendamt regiert das Chaos. Die drei Sozialarbeiterinnen Anika, Barbara und Silvia sind hoffnungslos überfordert. Ein Kollege fällt aus und die Akten der unbearbeiteten Fälle türmen sich auf den Schreibtischen. Im Kampf gegen die Zeit, mit der Bürokratie im Nacken, mühen sich die drei um verantwortliches Handeln. Mit ihrer Komödie gewährt Felicia Zeller einen Blick hinter die Kulissen der Jugendarbeit. Doch im Fokus stehen nicht Gewalttäter oder Opfer sondern ihre Begleiter und Betreuer.

www.parkaue.de

 

24./25.10.2013 / 19.30 Uhr /  DEUTSCHES THEATER – Kammerspiele

SCHWARZE SONNE SCHEINE von Albert Ostermaier

Schwarze Sonne scheine ist eine Häutung, eine Vivisektion, aber zugleich eine teuflische Komödie über den göttlichen Schein, es ist das Portrait eines werdenden Dichters im Angesicht eines angekündigten Todes, die Geschichte eines himmelschreienden Missbrauchs von mehr als Vertrauen. (Albert Ostermaier)

www.deutschestheater.de

 

 25.10.2013 / 10.00 Uhr und 19.30 Uhr / BROTFABRIK BERLIN

WILHELM B. von der Compagnie du Grand Boube / 7+

Wilhelm Buschs freche Lausbuben und andere, frei nach dessen Phantasie erfundene Gestalten, spielen die Hauptrolle in dem neuen Stück der luxemburgischen Gruppe „Le Grand Boube“. Auf der Bühne entlädt sich in witzigen, schrägen und makabren Episoden die Spannung zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt.

www.brotfabrik-berlin.de  

 

26.10.2013 / 19:30 Uhr / BERLINER ENSEMBLE – Probebühne

DIE DEMONSTRATION von George Tabori

In Mutters Courage erzählt George Tabori von dem absurden Gedankenblitz, durch den seine Mutter aus dem Zug der Deportierten aussteigen und dem Vernichtungslager entkommen konnte. In Die Demonstration will ein 90jähriger amerikanischer Jude, Überlebender des Holocaust und deshalb getrieben von Schuld und Sühne, sich opfern und Erlösung finden. In den Südstaaten tobt der Rassenhass, dort will er hin, wie in eine Schlacht.

www.berliner-ensemble.de

Im Anschluss an die letzte Vorstellung lädt die Botschaft von Luxemburg zur Abschlussparty ein – und wie sollte es anders sein: Mit luxemburgischem Wein wird zu luxemburgischer Musik geschwoft!

 
 

Alle Informationen zum Programm des Festivals:

Homepage: www.luxemburg-ist.de

Festivalblog: www.luxemburgisttheater.wordpress.com  

Facebook: www.facebook.com/luxisttheater

Twitter: www.twitter.com/luxisttheater

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