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Rheinland-Pfalz und Luxemburg verstärken Forschungskooperation

Publié le jeudi 14 novembre 2019

Unterschrift einer Absichtserklärung zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und dem Land Rheinland-Pfalz
© SIP / Emmanuel Claude

 
Die MinisterInnen beider Länder waren zusammen mit der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer und dem Premierminister und Staatsminister Xavier Bettel anwesend. Auf der Tagesordnung standen Themen wie die bilateralen Beziehungen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf großregionaler Ebene sowie die großen Themen der aktuellen europäischen Politik.

Bei dieser Gelegenheit wurde zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und dem Land Rheinland-Pfalz eine Absichtserklärung zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Umweltmonitorings unterzeichnet.

Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und des Rückgangs der Biodiversität, gewinnt das Umweltmonitoring immer mehr an Bedeutung, was das Messen des Ausmaßes des Wandels und die Ergreifung von wirksamen Maßnahmen zu seiner Bewältigung betrifft. In Luxemburg sowie in Rheinland-Pfalz forschen verschiedene Institutionen — die Universität Luxemburg, das Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) und das Nationalmuseum für Naturgeschichte auf Luxemburger Seite, die Universität Trier, die Hochschule Trier und die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft auf deutscher Seite — auf dem Gebiet des Umweltmonitorings und entwickeln neue Methoden der Überwachung und Modellierung.  

Mit der am 5. November 2019 von den MinisterInnen für Hochschulwesen und Forschung, den UmweltministerInnen und den betroffenen Institutionen von Rheinland-Pfalz und Luxemburg unterzeichneten Absichtserklärung, soll die bereits bestehende wissenschaftliche Zusammenarbeit, in Hinblick auf die Entwicklung neuer Techniken und die gemeinsame Nutzung von Testgebieten gestärkt werden. Tatsächlich eignen sich der Nationalpark Hunsrück-Hochwald auf rheinland-pfälzischer Seite und die Naturparks Our, Obersauer und Müllerthal auf Luxemburger Seite besonders für solche Monitoringtätigkeiten. Mit Hilfe der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und der Bündelung des vorhandenen Fachwissens beider Seiten der Grenze könnte die Region zu einem vorbildlichen Testfeld für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Umweltüberwachungsmethoden werden.

 

Pressemitteilung des Ministeriums für Hochschulwesen und Forschung

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