17. Treffen der Staatsoberhäupter der deutschsprachigen Länder

Auf Einladung von Seiner Exzellenz, Herrn Frank-Walter Steinmeier, Präsident der Bundesrepublik Deutschland, nimmt SKH der Grossherzog heute und morgen am informellen Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter in Potsdam teil.

1. Tag

Während eines ersten Austauschs, erörterten die Staatschefs die Situation in ihren jeweiligen Ländern, insbesondere in Hinblick auf die Bewältigung der andauernden COVID Pandemie.

Das Thema des sozialen Zusammenhangs, wie auch die Vorbeugung gesellschaftlicher Polarisierung und die Verschärfung der Ungleichheiten, standen im Vordergrund der Diskussion. Der Großherzog unterstrich die Bedeutung des Solidaritätsgedankens welcher während der Pandemie in vielfältigen Formen zum Ausdruck kam, und welcher ein unentbehrlicher Baustein ist zur Bewältigung der Pandemie. Der Großherzog betonte auch, dass die Pandemie die Möglichkeit des Aufbruchs in eine nachhaltigere und resilientere Ära bedeuten kann, im Rahmen einer verstärkten multilateralen Zusammenarbeit in der EU und darüber hinaus.

Eine Waldwanderung welche die Wichtigkeit eines nachhaltigen Waldbestandes im Lichte des Klimawandels unterstrich, gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen auf Einladung von Bundespräsident Steinmeier und Frau Elke Büdenbender rundeten das Programm des ersten Tages ab.

2. Tag

Auf der Tagesordnung des zweiten Tages des Treffens der deutschsprachigen Staatsoberhäupter stand ein Besuch des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und eine Führung über den historischen Campus des Wissenschaftsparks Albert Einstein.

Die Staatsoberhäupter erhielten einen Vortrag über « Klima, Wirtschaft und Gerechtigkeit » des wissenschaftlichen Direktors des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Herrn Prof. Dr. Ottmar Edenhofer. Die Wichtigkeit des EU Green Deals wurde auch unterstrichen. In der anschliessenden Diskussion berieten die Staatschefs, wie die ökologische Transformation nachhaltig und gerecht gestaltet werden kann. Der Klimawandel liegt dem Großherzog sehr am Herzen. Der Grossherzog unterstrich die Notwendigkeit, auch mit Blick auf die COP 26 in Glasgow, nachhaltige Massnahmen zu ergreifen damit die Weltgemeinschaft ihre Ziele erreichen kann um unseren Planeten für die nächsten Generationen zu schützen.

Pressemitteilung des Cour Grand-Ducal

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