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Vergangene Veranstaltungen der Botschaft

VORTRAG | Jean-Luc Mousset über das „Mansfeldschlass“ und Graf Peter Ernst von Mansfeld in der Botschaft | 09. März 2017, 18.30 Uhr

Mansfeld

Peeter I. Steevens, zugeschrieben, Poträt von Peter Ernst von Mansfeld, 1604, Öl auf Holz |© MNHA / Foto: Tom Lucas

Am 9. März hielt Jean-Luc Mousset, Konservator i.R. des Luxemburger Nationalmuseums für Geschichte und Kunst, einen Vortrag über den „Gouverneur von Luxemburg, Graf Peter Ernst von Mansfeld, Feldherr und Kunstliebhaber“ in der luxemburgischen Botschaft von Berlin.
 
Der auf Schloss Heldrungen (Thüringen) geborene Graf Peter Ernst von Mansfeld war Feldmarschall der spanischen Armeen in den Niederlanden sowie Statthalter der spanischen Krone in Luxemburg. Nach dem Vorbild von Fürsten seiner Zeit verbindet auch Mansfeld Macht und Kunst miteinander. Er stellte eine bedeutende Kunstsammlung zusammen, bestehend aus antiken Kunstgegenständen und einer wertvollen Gemäldesammlung, die er in seinem nie ganz fertiggestellten "Schloss La Fontaine" in Luxemburg aufbewahrte. Sein Mäzenatentum hat für Luxemburg herausragende Bedeutung, da die dortigen Landesherren fünf Jahrhunderte lang im Ausland residierten. Somit ist Graf Mansfeld über einen langen Zeitraum der einzige, der in Luxemburg fürstliche Pracht entfaltet.
 
Obwohl heute von seiner Schlossanlage nur noch einige wenige bauliche Überreste vorhanden sind, ist die in Europa einzigartige Naturkulisse, die der Gouverneur für sein Arkadien schuf, bis in die Gegenwart komplett erhalten geblieben.
Anlässlich des 500. Geburtstag Mansfelds soll im Sommer 2017 das Gelände der ehemaligen Terrassengärten provisorisch dem Publikum erschlossen werden. Dies ist Teil eines gesamten denkmalpflegerischen Umgangs mit dem überkommenden Bestand.

BUCHPRÄSENTATION | 28.02.2017 | "Benelux. Porträt einer Region" von Ute Schürings

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© Ch. Links Verlag

Am 28. Februar luden die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg, gemeinsam mit der Botschaft des Königreichs der Niederlande, der Botschaft des Königreichs Belgien, der Generaldelegation der Regierung Flanderns, der Vertretung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie, zur Präsentation des neuen Buches "Benelux. Porträt einer Region" von Ute Schürings ein.

Populismus in den Niederlanden, Terror in Belgien, Steuertricks in Luxemburg - die Berichterstattung aus den Benelux-Ländern beschränkt sich meist auf skandalträchtige Schlaglichter. Ute Schürings setzt dagegen aktuelle politische Entwicklungen in einen größeren Kontext, erklärt kulturelle Identität und ihre historischen Wurzeln, berichtet aus der Innenperspektive.

Im Gespräch mit Paul Stoop, ehemaliger Journalist beim Berliner Tagesspiegel und aktueller Leiter des Informations- und Kommunikationsreferats des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB), gab die Autorin einen facettenreichen Einblick in den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Alltag der drei Benelux-Staaten.

In einer anschließenden Gesprächsrunde mit den jeweiligen diplomatischen Vertretungen der Benelux-Länder, gaben diese Einblicke aus der länderspezifischen Innenperspektive.

Abschließend standen die Autorin und die Repräsentanten dem Publikum Rede und Antwort.Das Interesse an der Buchpräsentation war enorm groß, und die gesamte Abendgestaltung genoss sehr positive Rückmeldungen.

 

EMPFANG | 13.02.2017 | BERLINALE

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Anlässlich der 67. Berlinale, lud die luxemburgische Botschaft gemeinsam mit dem Film Fund Luxembourg, am 13. Februar zum Empfang für die Erwerbstätige der luxemburgischen, aber auch internationalen, Filmbranche ein. Ein besonderer Anlass zum Feiern boten außerdem die drei luxemburgischen Koproduktionen die Teil des offiziellen Berlinale-Programms waren, sowie die 7 luxemburgischen Koproduktionen die auf dem Europäischen Filmmarkt gezeigt wurden. Insgesamt wurde die Botschaft und der Film Fund Luxembourg mit über 500 Gäste beehrt.

Der eigens zum Anlass des Berlinale Empfangs angereiste Staatssekretär Guy Arendt besuchte zudem verschiedene Berliner Kulturinstitutionen, die eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Luxemburg pflegen: das „Literarisches Colloquium“ am Wannsee, und das „Künstlerhaus Bethanien“, welche beide Residenzen für internationale Künstler anbieten. Auch die „Saarländische Galerie – europäisches Kulturforum“, wo bereits mehrere Ausstellungen von luxemburgischen Künstlern stattgefunden haben, zählte zum Programm von Guy Arendts Visite.

 

KONZERT | 19.01.2017 | "Duo Rosa" zu Gast in der Botschaft

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Am 19. Januar gab das „Duo Rosa“ ein Konzert in den Räumlichkeiten der Luxemburger Botschaft. Auf dem abendlichen Programm standen sowohl Interpretationen des Luxemburger Komponisten Camille Kerger sowie Musikstücke von spanischen und lateinamerikanischen Komponisten.

Das "Duo Rosa" mit der luxemburgisch-dominikanischen Sopranistin Stephany Ortega und der belgischen Pianistin Léna Kollmeier hat bereits wiederholt Konzerte in Luxemburg, Belgien und Spanien gegeben. Musikalisch bewegen sie sich zwischen einem traditionellen Repertoire und der zeitgenössischen Musik, mit einem Interesse für die verschiedenen Musikstile der Welt. Im November 2016 haben sie in der Luxemburger Philharmonie das Release Konzert zu ihrem Debütalbum gegeben, mit welchem sie in diesem Jahr durch Europa, Amerika und die Dominikanische Republik auf Tournee sind.

Das sehr zahlreich erschienene Publikum war voller Begeisterung für den gelungenen musikalischen Abend.

 

FEIER | 06.12.2016 | Kleeserchersfeier

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Am 6. Dezember 2016 lud die Botschaft traditionellerweise auf ihre Kleeserchersfeier ein. Ein besonderer Ehrengast war der "Kleeschen" mit seinem "Houséker", der für alle anwesenden Kinder eine Geschenktüte dabei hatte. Bei dem anschließenden Empfang wurde in gemütlicher Weihnachtsstimmung auf eine besinnliche Weihnachtszeit angestoßen.

 

VORTRAG | 16.11.2016 | Barbara Schneider-Kempf: "Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Ihre Geschichte, ihre Gegenwart und ihre luxemburgischen Schätze."

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Am 16. November hielt die Generaldirektorin der Berliner Staatsbibliothek, Frau Barbara Schneider-Kempf, in der Luxemburger Botschaft einen Vortrag zum Thema "Die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Ihre Geschichte, ihre Gegenwart und ihre luxemburgischen Schätze".

Die Staatsbibliothek ist mit 11 Millionen gedruckten Büchern und nationalen wie internationalen handschriftlichen Schätzen von Weltruhm eine der bedeutendsten Forschungsbibliotheken in Europa. Barbara Schneider-Kempf, die Generaldirektorin der 1661 gegründeten Bibliothek mit ihren beiden Standorten – Unter den Linden und Potsdamer Straße am Kulturforum – ist unweit Luxemburg, in Trier, aufgewachsen. In ihrem Exposee brachte sie den Zuhörern nicht allein die frühere, die gegenwärtige und die zukünftige Bedeutung der Bibliothek und die damit verbundenen Aufgaben nahe, sondern erläuterte auch einige ebenso wertvolle wie kulturgeschichtlich bedeutsame luxemburgische Pretiosen aus den so reichen Sammlungen der Bibliothek: eine mittelalterliche Handschrift, handgezeichnete Karten, einen Musikdruck und nicht zuletzt: Feindflugblätter...

Der Abend gestaltete sich sehr informativ und abwechslungsreich, mit der an den Vortrag anschließenden Besichtigung einiger der zuvor beschriebenen Stücke, welche im Original ausgestellt wurden, und einem durch die Botschaft gegebenen Empfang.

 

TANZ | 10.11.-13.11.2016 | ANNE-MAREIKE HESS: "SYNCHRONIZATION IN PROCESS"

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Vom 10. bis 13. November präsentierte die Luxemburger Choreografin Anne-Mareike Hess ihr neues Tanz-Projekt „Synchronization in process“ in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Luxemburg im Berliner Dock 11.

Ein vehementes Streben nach Einssein in einer Zeit in einem Tanzstück, in dem sich Körper, Sound und Licht zunehmend ineinander auflösen...

„Synchronization in process“ ist eine choreografische Abhandlung über unser fortwährendes Streben nach weltweiter Gleichzeitigkeit und der Suche nach einer ausgewogenen Ökologie der Zeit. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Bedeutung, die Prozesse der Synchronisierung in unserem Miteinander spielen.

Das Publikum wurde eingeladen in einen bewegten Raum, in dem Sound, Licht und drei Tänzerinnen sich den Extremen der subtilen und doch allgegenwärtigen Kraft der Synchronisation hingaben – eine fortwährende Verhandlung, bei der sie sich einander annäherten, auf innere und äußere Rhythmen eintakteten und schlussendlich zu einem dichten Beziehungsgewebe verschmolzen.

 

FILM | 09.11.2016 | "HANNAH ARENDT" UND FILMGESPRÄCH MIT SASCHA LEY

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Am 9. November um 19.30 Uhr und 10. November um 9.30 Uhr präsentierte die Klosterscheune Zehdenick in Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Kulturministerium und der Botschaft Luxemburgs in Deutschland die mehrfach preisgekrönte luxemburgische Koproduktion HANNAH ARENDT mit Barbara Sukowa in der Titelrolle.

Im Anschluss an den Film am 09.11. lud die Autorin, Regisseurin und Fotografin Esther Undisz zu einem Gespräch mit der Luxemburger Schauspielerin Sascha Ley ein.

Mit diesem Biopic setzte Margarethe von Trotta ihre Reihe großer Frauenporträts fort. Nach „Rosa Luxemburg“" und „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen“ widmete sich die Regisseurin der provokanten Denkerin Hannah Arendt, die eine der heftigsten Kontroversen über den Holocaust ausgelöst hat. Durch die Integration originaler Filmmitschnitte vom Eichmann-Prozess in Jerusalem konnte der Zuschauer die Grundthese der streitbaren Philosophin unmittelbar überprüfen. Der Film überzeugt durch die stimmungsvolle Darstellung des New Yorker Exils und spart auch das ambivalente Verhältnis zwischen Hannah Arendt und dem mit den Nazis sympathisierenden Philosophen Martin Heidegger nicht aus.  ( Quelle : So 24.01.2016 | 00:05 | Film im rbb)

Es war ein wirklich gelungener Abend in einem sehr schönen Rahmen, welcher die Klosterscheune Zehdenick darstellt.

 

KONZERT | 03.11.2016 | ROMAIN NOSBAUM UND ALBENA PETROVIC-VRATCHANSKA

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Am 3. Oktober gab Romain Nosbaum ein Klavierkonzert in der Luxemburger Botschaft. Die luxemburgisch-bulgarische Komponistin der in der zweiten Hälfte gespielten Stücke, Albena Petrovic-Vratchanska, war ebenfalls zur Gast und leitete den Abend im Gespräch mit Krystian Nowakowski, Geschäftsführer von NO-TE e.U. und Projektpartner von Music:LX, ein.

Als Solist und brillanter Kammermusikpartner gab Romain Nosbaum bereits Konzerte in ganz Europa und Russland. Besonders im romantischen Klavierrepertoire, im deutschen Lied und der französischen « Mélodie » fühlt sich Romain Nosbaum zuhause. Von der Dramatik der berühmten Chopin Nocturne (op 48 N. 1) durchquerten wir an diesem Konzertabend die verschiedenen Epochen der Spätromantik und des Impressionismus bis hin zu Albena Petrovic-Vratchanskas Werken, die Romain Nosbaum im November 2015 für das bulgarische Label GEGA new auf CD eingespielt hat. Albena Petrovic-Vratchanska ist seit 1996 in Luxemburg ansässig und trägt den Verdienstorden des Großherzogtums Luxemburg.

 

VERNISSAGE |13.10.2016 | VERA KOX

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Am 13. Oktober fand die Vernissage der Ausstellung „Persistent states, poached eggs, part two“ in der Saarländischen Galerie statt, welche in Kooperation mit dem Kulturministerium des Großherzogtums Luxemburg und der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg entstanden ist.

Der Ausstellungstitel Persistent states, Poached eggs, part two setzt zwei Aggregatzustände zu einander in Bezug: hier das Feste, Statische und Zeitlose, dort das Unbestimmte, Fragile und Temporäre. Das im Titel aufgerufene Bild des pochierten Ei symbolisiert jedoch den Moment des Übergangs zwischen diesen beiden vermeintlich klar abgrenzbaren Formen: Es ist außen fest und innen flüssig, hart und weich zugleich. Um diese Augenblicke des Weder-Noch geht es in den skulpturalen und installativen Arbeiten von Vera Kox. In ihren Arbeiten sind Spuren von Prozessen zu sehen, denen das Material unterzogen wurde: kleben, knittern, falten, beulen, quetschen.

Vera Kox spielt mit unseren vorgefassten Vorstellungen über Skulptur und über die Stofflichkeit von Objekten, ihre Materialien kommen häufig aus dem alltäglichen oder industriellen Umfeld. Das Medium Skulptur, eher mit dem Statischen und Monumentalen und dem Einsatz von Metall, Stein oder Holz verbunden, wird bei ihr nach seinen Grenzen befragt und eingeübte Muster unserer Wahrnehmung werden so irritiert, dass eine Unterscheidung zwischen Wahrheit und Täuschung, Sein und Schein nicht mehr möglich ist.

Die Ausstellung, deren erster Teil im Wolfsburger Kunstverein „Junge Kunst“ zu sehen war, zeigte Arbeiten von Vera Kox, die in verschiedenen Werkzyklen zwischen 2014 und 2016 entstanden sind. Kuratiert wurde sie von Heike Fuhlbrügge, Kuratorin und Kunsthistorikerin aus Berlin.

 

KONZERT | 09.10.2016 | PIT DAHM TRIO

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Am 9. Oktober setzte das akustische Trio rund um den Luxemburger Schlagzeuger Pit Dahm, zusammen mit Charley Rose auf dem Alt-Saxophon und Lennart Heyndels auf dem Kontrabass, die Reihe "Luxemburg zu Gast im b-flat" fort. Die Band vereint eine besondere Mischung aus komponierter und frei improvisierter Musik. Sie treten nicht ausschlieβlich mit ihren eigenen Kompositionen auf, sondern performen auch Stücke von diversen anderen Künstlern, durch die sie inspiriert werden. Mit einem weitrangigen Interesse für die unterschiedlichsten Genres, von klassischer Musik bis hin zu Heavy Metal, schaffen die Musiker es, verschiedene Emotionen, Gefühle, Gedanken und Instinkte zu einem kohärenten Bild miteinander zu verschmelzen.

 

VERNISSAGE | 05.10.2016 | EUROPÄISCHER MONAT DER FOTOGRAFIE

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Am 5. Oktober eröffnete die Luxemburgische Botschaft in ihren Räumlichkeiten die Ausstellung "Serendipität - Neue fotografische Positionen von Laurianne Bixhain und Carole Melchior" im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie. Obwohl die fotografischen Arbeiten von Laurianne Bixhain und Carole Melchior separat entstanden sind, haben sie eine ähnliche Bildsensibilität und -materialität, die zu einem kohärenten Ganzen im Rahmen der Ausstellung führten. Beide riefen durch ihren kreativen Umgang mit Forografie und ihren Spürsinn für Unerwartetes — serendipity — neue Analogien und Verknüpfungen hervor.

Während Laurianne Bixhain sich mit der Rezeption digitaler Bilder in einer globalisierten und mobilen Welt auseinandersetzte, bricht Carole Melchior unsere Sehgewohnheiten, indem sie „unsichtbare“ Dinge in ihren Fotos sichtbar machte.

In den Ausstellungen von Laurianne Bixhain und Carole Melchior erscheinen sowohl innerhalb der eigenen Serien als auch in der Konfrontation der ausgewählten Arbeiten immer wieder neue Bildkonstellationen. Die Sensibilität der beiden Künstlerinnen zeigt, dass für sie die Fotografie nicht nur abbildet, sondern über das Experiment immer wieder zu neuen Konstruktionen von Wirklichkeit führt.

 

KONZERT | 29.09.2016 | POL BERLARDI'S FORCE

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Am 29. September trat das Quartett Pol Belardi's Force im Berliner Jazzclub b-flat auf. Die neue Generation des modernen Jazz aus Luxemburg hat mittlerweile vieles zu bieten und braucht sich nicht vor den Nachbarländern zu verstecken. Seit einiger Zeit mischt auch der junge Multi-Instrumentalist und Komponist Pol Belardi fleißig mit. Mit seinem eigenen Quartett „Force“ präsentierte der sympathische Bandleader einen erfrischenden musikalischen Cocktail, inspiriert von allen möglichen Quellen, da Pol seit seiner frühesten Kindheit auch fast kein musikalisches Genre ungehört gelassen hat. „Force“ überzeugte vor allem durch seine Energie, Interaktion, rhythmisches Wohlgefühl und Ehrlichkeit, mal flächig und harmonisch, mal ekstatisch und wild, ohne aber je den Sinn für Melodie und Ästhetik zu verlieren.

 

KONZERT | 19.09.2016 | MAX MAUSEN

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Am 19. September gab der Luxemburger Klarinettist Max Mausen, mit der Unterstützung der Luxemburger Botschaft, ein kleines jazziges Zwischenspiel während des Jahresempfangs von "Die Mitte e.V.". Zusätzlich wurde die Intendantin des Gorki Theaters, Shermin Langhoff, im Rahmen dieser Veranstaltung mit dem Ehrenpreis des Theaterviertels East End ausgezeichnet. Der Abend war ein voller Erfolg, nicht zuletzt durch Max Mausens exzellenten Musikauftritts.

 

MUSIK | 12.09.2016 | BAROCK-ENSEMBLE „ARTEMANDOLINE“

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Am 12. September lud die luxemburgische Botschaft zu dem exklusiven Konzert „Il viaggio musicale“ des Luxemburger Barock-Ensembles „Artemandoline“, in dem kleinen Saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt ein. Das Programm umfasste unter anderem Werke von Vivaldi, Scarlatti und Brescianello. Musiziert wurde auf original erhaltenen Instrumenten aus der Barockzeit. Mit der Gründung des Ensembles im Jahre 2001 geben die Luxemburger Musiker Juan Carlos Muñoz und Mari Fe Pavón der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts neue Impulse und erwecken alte Werke wieder zum Leben; dabei steht die Mandoline stets im Mittelpunkt ihrer wunderbaren Musik.

 

VERNISSAGE | 30.08.2016 | AUSSTELLUNG „ARTMIX 9“

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Am 30. August luden die Saarländische Galerie, die Vertretung des Saarlandes beim Bund, das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, die Stadt Saarbrücken, das Kulturministerium und die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg zur Eröffnung der Ausstellung "Artmix 9" ein. Der Abend wurde von Xavier Bettel im Beisein des saarländischen Staatssekretärs Jürgen Lennartz eröffnet. Die Devise von „Artmix 9“ lautete dabei: „Gemeinsam grenzübergreifend Kunst schaffen“. In diesem Zusammenhang zeigte die Ausstellung die Arbeiten der Luxemburger Künstlerinnen Anina Rubin und Elena Bienfait, sowie die von Veronique Verdet und Daniel Henrich aus Saarbrücken. Als grenzüberschreitendes Projekt bot „Artmix 9“ Künstlerinnen und Künstlern aus Luxemburg und Saarbrücken eine Begegnungsplattform und ermöglichte, benachbarte Kunstszenen und Ausstellungsorte kennenzulernen. Ergebnisse dieser künstlerischen Prozesse wurden 2015 bereits in Saarbrücken und Bourglinster präsentiert.

 

THEATER | 24.08 – 26.08.2016 | GASTSPIEL „FRÄULEIN ELSE & LEUTNANT GUSTL“

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Am 24. August feierte das Gastspiel „Fräulein Else & Leutnant Gustl“ im Luxushotel Grand Hyatt Berlin am Potsdamer Platz Premiere. Nach dessen großen Erfolg in Luxemburg, mit restlos ausverkauften Vorstellungen, zeigte das Künstlerkollektiv MASKÉNADA, in Zusammenarbeit mit der Luxemburgischen Botschaft in Berlin, diese gelungene Inszenierung des Schnitzler-Gastspiel nun in Berlin.

Nach „Fräulein Elses“ Auftritt in der Bibliothek des Grand Hyatt streifte im Anschluss Leutnant Gustl gemeinsam mit den Zuschauern durch das nächtliche Berlin: eine Reise in Schnitzlers Denk- und Gefühlswelt, die gnadenlose Einblicke in die menschliche Seele mit ihren Ängsten und Lebenslügen gab, zeitlos und dabei von erstaunlicher Modernität.

 

KONZERT | 09.06.2016 | JAZZTRIO „DOCK IN ABSOLUTE“

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Am 9. Juni traten die Mitglieder der Luxemburger Band „Dock in Absolute“ im Rahmen der Reihe „Luxemburg zu Gast im b-flat“ im Berliner Jazzclub b-flat auf. Die junge Band, bestehend aus Michel Meis (percussion), David Kintziger (double bass) und Jean-Philippe Koch (piano), kombiniert verschiedene Elemente von Klassik über Rock und Elektro und entwickelt so seit 2012 einen ganz eigenen Jazzstil. Das Trio spielte bereits auf zahlreichen internationalen Festivals, sowie in bekannten Clubs. Darunter befand sich beispielsweise das Hong Kong International Jazz Festival, das Beishan International Jazz Festival, der Brussels Jazz Marathon, sowie das Blues´n Jazz Rallye in Luxembourg.

Das Konzert im Berliner Jazzclub war ein voller Erfolg.

 

LESUNG | 02.06.2016 | „LIEBER NOERDEN…!“

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Am 2. Juni lud die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Kasemattentheater Luxemburg, dem Centre national de la littérature und dem BrechtWeigelHaus Buckow zur Lesung „Lieber Noerden …!“ anlässlich des 25. Todestages von Jos Noerden, mit Marc Limpach, Hermann Treusch, Désirée Nosbusch und Michel Reis, ein.

Joseph Noerden widmete sich neben der Schauspielerei, welche er an der Zürcher Schauspielschule ab 1945 erlernte, ebenfalls dem Schreiben. So verfasste Noerden beispielsweise mit zwölf Jahren erste Gedichte, die in luxemburgischen Zeitungen, Sammelbänden des Clan des Jeunes und in Les Cahiers luxembourgeois erschienen. In seinen Werken ging es hauptsächlich um eigene Träume, Hoffnungen, Enttäuschungen und Widersprüche, wie zum Beispiel im Gedichtband Winterholz.

In der Lesung „Lieber Noerden“ vom 2. Juni wurden Gedichte, Briefe und Notate von Noerden und seinen Wegbegleitern, wie Brecht z.B., vereint.

 

KONZERT | 26.05.2016 | ENSEMBLE "SAXITUDE" ZU GAST IM B-FLAT

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Am 26. Mai führte das Ensemble "Saxitude", durch die Zusammenarbeit mit der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg, die Reihe "Luxemburg zu Gast im b-flat" fort. Seit dessen Debüt im Jahre 2003, ist das luxemburgische Saxophon Quartett SAXITUDE bekannt für seine einzigartigen und leidenschaftlichen Konzerte. Die hochkarätigen Musiker von SAXITUDE begeistern nicht nur musikalisch, sondern immer wieder durch ihre mitreißende Energie auf der Bühne. Die einzigartige Mischung aus Eigenkompositionen, Jazz und Funk Standards, Soul und Pop Songs, beweisen die talentierten Musiker, daß kein Musik Genre vor ihnen sicher ist. Ihr ganz eigener Sound begeistert ihre Fans weltweit. Nach fast zehn Jahren im Musikgeschäft, zählt SAXITUDE zu den erfolgreichsten Saxophon Gruppen in Europa. Während seiner Asien Tournee letztes Jahr, trat SAXITUDE vor mehr als 13.000 Leuten beim “ Taichung Jazz Festival” auf. Im Sommer war SAXITUDE in den USA auf Tournee.

 

VORTRAG | 10.05.2016 | ALEX LANGINI: SAKRALE BAROCKKUNST IN LUXEMBURG

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Am 10. Mai 2016 organisierte die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Berlin den Vortrag „Sakrale Barockkunst in Luxemburg“ mit dem luxemburgischen Kunstwissenschaftler Alex Langini. Nach dem Konzil von Trient entwickelte die katholische Kirche in den spanischen Niederlanden, zu denen Luxemburg gehörte, eine intensive künstlerische Tätigkeit. Diese stand vor allem im Dienst der Erneuerung und Verkündigung des Glaubens. Besonders die Skulptur und die Goldschmiedekunst erlebten im XVIII. Jahrhundert unter den österreichischen Habsburgern eine wahre Blütezeit. Der Vortrag stellte die Kunstwerke in ihren zeitgeschichtlichen Zusammenhang und versuchte sie auf diesem Hintergrund zu deuten.

Alex Langini, geboren 1951 in Luxemburg, studierte an der Universität Straßburg und arbeitete anschließend am Lycée de Garçons in Luxemburg-Stadt. Von 1994 bis 2015 arbeitete er für das Nationale Denkmalamt (Kulturministerium) und war von 1997 bis 2007 Präsident der nationalen Denkmalschutzkommission. Seit 2010 ist Alex Langini Diözesankonservator und ist Mitglied der historischen Sektion des Großherzoglichen Instituts.

Im Anschluss an den Vortrag fand ein Gespräch zwischen Alex Langini und Pater Georg Maria Roers, dem Kunst- und Kulturbeauftragten der Erzdiözese Berlin statt, bei dem auch die zahlreichen Fragen aus dem Publikum beantwortet wurden.

 

KONZERT-LESUNG | 21.04.2016 | MICHEL CLEES

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Am 21. April 2016 gab der Luxemburger Singer-Songwriter Michel Clees, der eigentlich von Beruf her Arzt ist, ein exklusives Konzert in kleinem Rahmen in den Räumlichkeiten der Botschaft in Berlin. Begleitet vom eigenen akustischen Gitarrenspiel präsentiere Michel Clees selbstgeschriebene Songs und Sprechtexte auf Deutsch, Englisch und Französisch. Im Zentrum des Abends standen zwei längere Textteile aus seinem aktuellsten Werk, die Michel Clees in bester Hörbuchmanier vorzutragen wusste. Im Anschluss an das Konzert verweilte das Publikum bei einem kleinen Empfang und hatte die Möglichkeit sich mit Michel Clees über sein Werk auszutauschen.

 

LESUNG | 07.04.2016 | ROLAND HARSCH

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Der Luxemburger Lyriker Roland Harsch war am 7. April 2016 zu Gast in der Botschaft von Luxemburg. Claude D. Conter, Leiter des nationalen Literaturarchivs, moderierte die Lesung und gab jeweils eine kurze Einführung in die verschiedenen Themenbereiche, die Roland Harsch in seiner Lyrik aufgreift. Oft arbeitet Harsch mit dem Genre der Parodie und verändert und ergänzt bekanntes Textmaterial auf seine ganz eigene Weise.

Das zahlreich erschienene Publikum folgte dem Witz des Autors und gab im Anschluss ein sehr positives Feedback für die Verbindung aus Lyriklesung und literaturwissenschaftlicher Besprechung. Nach der Veranstaltung lud die Botschaft zu einem kleinen Empfang ein.

 

VORTRAG | 15.03.2016 | ARCHÄOLOGISCHE AUSGRABUNGEN IN SACHSEN-ANHALT

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Am 15. März 2016 organisierte die Botschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut den Vortrag „Von Goseck bis Pömmelte. Frühe Kultplatzkonzeptionen Sachsen-Anhalts im europäischen Kontext“, gehalten von dem Luxemburger  Archäologen Prof. Dr. François Bertemes (Universität Halle-Wittenberg).

Nach einer Einführung durch Herrn Dr. von Rummel, Generalsekretär des Deutschen Archäologischen Instituts, sprach Prof. Bertemes vor einem zahlreich erschienenen Fachpublikum über die Kreisgrabenanlage von Goseck, eine jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage am nordwestlichen Ortsrand von Goseck in Sachsen-Anhalt. Die ringförmigen Bodenverfärbungen wurden 1991 bei einem Erkundungsflug durch den Luftbildarchäologen Otto Braasch entdeckt und als neues Bodendenkmal gemeldet. Die Anlage wurde zwischen 2002 und 2004 im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes vollständig ausgegraben. Die während des Mittelneolithikums vor etwa 6900 Jahren errichtete Anlage wird der Kultur der Stichbandkeramik zugeordnet. Die Kreisgrabenanlage von Goseck wurde von einigen Archäologen als das älteste Sonnenobservatorium der Welt bezeichnet. Prof. Bertemes führte die Ausgrabungen der Kreisgrabenanlage von Goseck in Sachsen-Anhalt durch. Seit dem Jahr 2005 leitet er zudem die archäologischen Untersuchungen auf der kleinen, nördlich des antiken Hafens von Didyma an der südlichen Westküste Kleinasiens gelegenen Insel Tavşan Adası. Seine Untersuchungen haben das Ziel, die Entstehung und Entwicklung erster städtischer Zentren in der ostägäischen Früh- und Mittelbronzezeit zu beleuchten.

Im Anschluss an den Vortrag moderierte Herr Dr. von Rummel eine Fragerunde mit Einbeziehung des Publikums, bei der viele ergänzende Fragen vor allem zur Entstehung und rituellen Nutzung der Kultstätte gestellt wurden. Die überaus erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut wird die Botschaft auch in Zukunft mit wissenschaftlichen Vortragsprojekten zu den Themen Archäologie in Luxemburg und Luxemburger Archäologen in der Welt fortführen.

 

STAND | 12.03.2016 | FÊTE DE LA FRANCOPHONIE

Francophonie

Auch in diesem Jahr nahm die Botschaft in Berlin wieder an der Fête de la Francophonie teil. Vertreten mit einem eigenen Stand, wurden touristische Flyer und Prospekte an das interessierte Berliner Publikum verteilt. Darüber hinaus wurden zahlreiche Fragen zum Thema der Mehrsprachigkeit in Luxemburg und vor allem zu Studienmöglichkeiten an der Universität Luxemburg gestellt. 

 

KONZERT| 25.02.2016 | SABINE WEYER

Sabine Weyer

Am 25. Februar fand in der Botschaft ein exklusiver Klavierabend mit der jungen Luxemburger Pianistin Sabine Weyer statt, die Werke von von Brahms, Liszt und Debussy spielte. Die 27 Jahre alte Künstlerin gilt als Ausnahmetalent. Sie studierte am „Conservatoire National de Région de Metz“ und setzte ihre Ausbildung am „Koninklijk Conservatorium“ in Brüssel fort. Über Ihren Auftritt sagte Sabine Weyer: „Hier aufzutreten, fühlt sich wie zu Hause an.“. Das Konzert war sehr gut besucht und das Publikum hingerissen von der Virtuosität der jungen Konzertpianistin.

  

EMPFANG | 15.02.2016 | BERLINALE

Berlinale

Die Luxemburger Filmwelt hat sich auch dieses Jahr im Rahmen der 66. Berlinale auf Einladung des Botschafters des Großherzogtums Luxemburg Georges Santer und des Direktors des Film Fund Luxembourg Guy Daleiden zum traditionellen Berlinale-Empfang in der Luxemburger Botschaft in Berlin zusammengefunden. Highlight des diesjährigen Berlinale-Empfangs war die Anwesenheit von Premierminister und Kultur- sowie Medienminister Xavier Bettel. Premierminister Bettel hielt die Festrede und betonte den hohen Stellenwert von Kultur für die europäische Verständigung.

Der Berlinale-Empfang in der luxemburgischen Botschaft hast sich über die vergangene Jahre zum festen Treffpunkt für Fachleute aus der Film-, Medien- und Kulturbranche entwickelt: Mehr als 400 internationale Gäste waren anwesend. Beim anschließenden Empfang mit leckeren Spezialitäten und Crémant aus Luxemburg bot sich für Schauspieler, Regisseure und Produzenten aus Luxemburg, Deutschland und anderen Ländern die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Produktionspartner zu treffen und Projekte voranzutreiben.

 

VORTRAG | 09.02.2016 | LUXEMBURGISTIK

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Am 9. Februar 2016 organisierte die Botschaft in Berlin einen Vortrag zum Thema „Luxemburgistik“ in Kooperation mit Prof. Dr. Peter Gilles von der Universität Luxemburg und Prof. Dr. Horst Simon von der Freien Universität Berlin. Der Vortrag beleuchtete die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Luxemburgischen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Die in diesem Zeitraum entstehende akademische Disziplin der Luxemburgistik stellt die Erforschung von Sprache und Literatur der mehrsprachigen Gesellschaft Luxemburgs in den Vordergrund. Zentral für die Forschung zum Luxemburgischen war lange Zeit die Frage, ob es sich um einen Dialekt oder um eine Sprache handelt. Die jeweils unterschiedlichen Begründungen sind in hohem Maße mit Fragen der (nationalen) Identität Luxemburgs verknüpft, und das Verhältnis von Identität und Sprache wurde im Vortrag an verschiedenen Beispielen diskutiert. Durch die Neugründung der Universität Luxemburg (2003) erfuhr die Luxemburgistik einen weiteren Ausbau. Im Vortrag wurden auch die Resultate einiger aktueller Projekte vorgestellt, etwa zu Wörterbüchern, der Phraseologie und zur Erforschung luxemburgischer Familiennamen. Im Publikum saßen zahlreiche Wissenschaftler der Berliner Universitäten, für die da Thema von übergeordnetem Interesse war, und die im Anschluss eine rege Fragerunde aufkommen ließen. 

 

WIRTSCHAFT | 20.01.2016 | INTERNET OF THINGS

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Jeder spricht über Internet of Things (IoT) und Industrie 4.0. Aber was bedeuten diese Begriffe wirklich? Der Business Club Luxemburg und der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenhandel (BWA) luden am 20. Januar 2016 ein zu einer Gesprächsrunde mit Fachexperten aus den Bereichen Telekommunikation, Satelliten und Industrie. Sie lieferten konkrete Beispiele zu den Themen vernetztes Automobil, Telematiklösungen für Versicherungen, vernetzte Verkaufsautomaten und diskutierten weitere Anwendungsbereiche. Referenten waren Herr Jean- Marie Spaus (Direktor Teralink Solutions/ Post Telecom S.A.), Herr Christoph Plass (Mitglied des Vorstandes Unity AG), Herr David Funk (IoT Business Consultant bei Teralink Solutions) und Herr Janosch Eich (Geschäftsführer EuroSkyPark).

 
KONZERT | 14.12.2015 | QUATUOR LOUVIGNY IN ZAGREB

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Am 14. Dezember 2015 lud Botschafter Georges Santer zum Konzert des Quatuor Louvigny in den Großen Saal des Mimara Museums in Zagreb ein. In Anwesenheit von Minister Vedran Mornar, Minster für Wissenschaft, Bildung und Sport, zahlreichen Botschaftern und Repräsentanten des kroatischen Außenministeriums, sowie hochrangigen Vertretern aus Kultur und Wirtschaft begeisterte das Quatuor Louvigny mit einem fulminanten Konzert das Publikum. Auf dem Programm standen unter anderem Werke von Mozart, Debussy und Dvořák. Im Anschluss an das Konzert fand im Atrium des Museums ein Empfang statt, bei dem sich die geladenen Gäste mit Botschafter Santer über die vergangenen Monate der Ratspräsidentschaft austauschen konnten. Informationen zu den Musikern: Das Quatuor Louvigny wurde 2001 von vier Solisten des Orchestre Philharmonique du Luxembourg gegründet: Philippe Koch (Violine), Fabian Perdichizzi (Violine), Ilan Schneider (Alto) und Aleksandr Khramouchin (Violoncello).

 
FEIER | 04.12.2015 | KLEESERCHERSFEIER

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Am 4. Dezember 2015 lud die Botschaft traditionellerweise auf ihre Kleeserchersfeier ein. Ein besonderer Ehrengast war der "Kleeschen" mit seinem "Houséker", der für alle anwesenden Kinder eine Geschenktüte dabei hatte. Bei dem anschließenden Empfang wurde in gemütlicher Weihnachtsstimmung auf eine besinnliche Weihnachtszeit angestoßen.

 
FILM | 02.12.2015 | FILMREIHE LUXEMBURG IM KÜNSTLERHAUS HANNOVER

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Anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft Luxemburgs im 2. Halbjahr 2015 zeigte das Kommunale Kino (KoKi) im Künstlerhaus Hannover in Kooperation mit dem Europäischen Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen und der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Deutschland vom 2. Dezember bis 14. Dezember 2015 eine Reihe interessanter Filme aus Luxemburg. Am 2. Dezember 2015 wurde die Filmreihe mit dem Kurzfilm "Mr. Hublot" und dem Kriegsdrama "Heemwéi" eröffnet. Anwesend waren auch Sacha Bachim, Regisseur von "Heemwéi" und Steve Hoegener, Hauptdarsteller. In einer interessanten Diskussionsrunde erzählten sie unter anderem vom Entstehungsprozess des Films und gaben einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Produktion von "Heemwéi".

 
LITERATUR + TOURISMUS | 26.11.2015 | FELICITAS HOPPE, GEORGES HAUSEMER, CLAUDE D.CONTER

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Auf eine spannende Reise durch Luxemburg nahmen uns am 26. November 2015 die Schriftstellerin Felicitas Hoppe, der Autor Georges Hausemer und Claude D. Conter, Direktor des Centre National de Littérature (CNL)mit.Felicitas Hoppe (Georg-Büchner-Preisträgerin 2012) las aus ihrem Buch „Paradiese, Übersee". Sie lernte Georges Hausemer anlässlich des Literaturexpress Europa 2000 kennen. Danach besuchte Hoppe ihren Luxemburger Kollegen in Luxemburg, wo sie die eine und andere Welt entdeckte: die Welt der Burgen und Ritter – und die Welt der „Ardenner Ham“. Den Roman „Paradiese, Übersee“, in dem sie sich an diese Reise erinnert, übersetzte Georges Hausemer 2014 ins Luxemburgische. Neben lustigen Reiseanekdoten, kuriosen Romangestalten und echtem "Lëtzebuergesch" wurde in der von Claude D. Conter moderierten Gesprächsrunde auch über das Schriftstellerdasein und das Schreiben selbst diskutiert. Im Anschluss an die Veranstaltung konnten echte Luxemburger Spezialitäten verkostet und am Büchertisch des Luxembourg City Tourist Office (LCTO) mehr über Luxemburg in Erfahrung gebracht werden.

 
KONZERT | 19.11.2015 | SO KLINGT LUXEMBURG

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Am 19. November 2015 fand im Bundesministerium der Finanzen die Veranstaltung „So klingt Luxemburg“ statt. Nach einem Gespräch zwischen Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble und dem luxemburgische Finanzminister Pierre Gramegna zeigte sich Luxemburg von seiner musikalischen Seite: Es spielten die Jeff Herr Corporation das Maxime Bender Quartett, das Ensemble Noise Watchers Unlimited und der Liedermacher Serge Tonnar and Legotrip. Parallel dazu schuf die luxemburgische Künstlerin Catherine Lorent live ein Kunstwerk mit den Gedanken zu Luxemburg, welche die Besucher vor der Veranstaltung zu Papier brachten. Durch den Abend führte die luxemburgische Moderatorin Monica Semedo in unglaublich souveräner und frischer Manier.

 
VORTRAG | 17.11.2015 | KONRAD ADENAUER STIFTUNG

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Botschafter Georges Santer freute sich, am 17. November 2015 interessierte BürgerInnen in der Botschaft zu empfangen und in einer kleinen, aber feinen Runde unser Großherzogtum vorstellen zu dürfen. Extra aus Münster angereist war auch der Architekt und Journalist Stefan Rethfeld, der in seiner Präsentation den Bogen spannte zwischen Architektur, Kultur und Geschichte Luxemburgs. Wir danken der Konrad-Adenauer-Stiftung für die gute Zusammenarbeit.

 
BUSINESS | 29.10.2015 | LOGISTIK-LUNCH

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Der Business Club Luxemburg, das Luxemburg Chapter des BVL und das Cluster for Logistics freuten sich, zahlreiche Gäste anlässlich des BVL Kongresses in Berlin zu einem Networking Lunch am 29. Oktober 2015 in die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg einzuladen. Für die Mitglieder des Business Club Luxemburg, darunter Cargolux, Luxair Cargo und die luxemburgischen Eisenbahnen CFL, war dies eine ausgezeichnete Gelegenheit, den Fokus der BVL-Teilnehmer auf den Logistikstandort Luxemburg zu lenken und ihnen einen Einblick in die Kompetenzen des kleinen Nachbarstaates zu geben. „Wir orientieren uns am Weltmarktführer Deutschland und bieten ergänzende Nischenkompetenzen auf höchstem Niveau“ erklärt Clustermanager Malik Zeniti und erläutert die Kompetenzen der multimodalen Drehscheibe Luxemburg, die mit Direktverbindungen in die ganze Welt vernetzt ist. Botschafter Georges Santer betonte: „In Luxemburg  ist Logistik eine der zentralen Säulen der  Wirtschaft und der wirtschaftlichen Diversifizierungspolitik“.

 
LESUNG | 23.10.2015 | DER LITERARISCHE SALON SPEZIAL MIT GUY HELMINGER

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So nah und doch so fern: das europäischste Land Europas. Von den Banken weiß man einiges, von den Büchern leider so gut wie nichts. Dabei bietet Luxemburg eine ganz eigene und sehr kosmopolitische Literatur, in allen Gattungen und mit mehreren Sprachen auf engstem geografischem Raum. Mit Alexandra Fixmer, Pol Sax und Nico Helminger waren am 23. Oktober 2015 drei der renommiertesten Schriftsteller des Großherzogtums zu Gast im LCB. Eingeladen wurden die drei Autoren vom Literarischen Salon Köln, dessen Initiator Guy Helminger selbst aus Luxemburg stammt und mit seiner vor einigen Jahren von Köln nach Berlin übergesiedelten Schriftstellerkollegin Ulla Lenze durch den unterhaltsamen Abend führte. 

 
DISKUSSION | 19.10.2015 | BERLINER EUROPA-FOREN

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Am 19. Oktober 2015 luden die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Berlin zusammen mit der Europäischen Akademie und der Berliner Senatskanzlei zu einem Diskussionsabend unter dem Titel „Bericht aus dem europäischen Maschinenraum – Schwerpunkte und Aktivitäten der luxemburgischen Ratspräsidentschaft“ ein. Botschafter Georges Santer stellte nicht nur Kernthemen der luxemburgischen Ratspräsidentschaft vor, sondern gewährte den anwesenden Bürgern auch einen umfassenden Einblick in das luxemburgische Politiksystem. Anschließend kam es zu einem lebhaften Dialog mit dem Publikum.

 
VORTRAG | 15.10.2015 | THEATER UND MEHRSPRACHIGKEIT IN LUXEMBURG

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Die Botschaft organisierte gemeinsam mit der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften der Universität Luxemburg am 15. Oktober 2015 in den Räumlichkeiten der Botschaft einen Vortrag zum Thema „Mehrsprachigkeit und Interkulturalität: Europäisches Theater am Beispiel Luxemburgs“. Den Vortrag hielt Dr. Natalie Bloch, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Prozesse der Internationalisierung im Theater der Gegenwart“ (Universität Luxemburg), freie Mitarbeiterin der Fachzeitschrift Theater heute. Der Vortrag warf einen wissenschaftlich kritischen Blick auf das Potential der Luxemburger Theaterszene in einem internationalen und regionalen Rahmen. Akzente setzte im Anschluss die Moderation von Prof. Dr. Anne Fleig vom Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin, die den Votrag kommentierte und Fragen aus dem Publikum aufgriff.

 

FESTAKT | 12.10.2015 | RATSPRÄSIDENTSCHAFTSFESTAKT MÜNCHNER KÜNSTLERHAUS AM LENBACHPLATZ

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Auf Einladung des Münchner Künstlerhauses am Lenbachplatz und der Europäischen Bewegung Bayern e.V. waren Botschafter Georges Santer und Honorarkonsul Wolfgang Elsäßer am 12. Oktober 2015 zu Gast im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz. Mit einem Festakt würdigt das Münchner Künstlerhaus jeweils das Land, das den Vorsitz des Rates der Europäischen Union innehat. Im Zentrum des Abends stand neben der Rede der Bayerischen Staatsministerin für Europa und regionale Angelegenheiten Frau Dr. Beate Merk die Festrede des Botschafters. In seiner Rede ging Botschafter Santer nicht nur auf die aktuellen Ziele der luxemburgischen Ratspräsidentschaft ein, sondern setzte die luxemburgisch-bayerischen Beziehungen im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich in einen historischen sowie tagespolitisch aktuellen Kontext. Darüber hinaus gab der Luxemburger Pianist Jean Muller ein exklusives Konzert. Im Anschluss richtete das Honorarkonsulat einen Empfang im Foyer des Künstlerhauses aus, bei dem das Jazzduo Greg Lamy und Gautier Laurent die musikalische Gestaltung übernahmen.

 

FILMREIHE | 07.10.2 - 13.10.2015 | RENÉ DELTGEN

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Vom 7. bis 13. Oktober zeigte das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums in Berlin die Filmreihe „René Deltgen“. Der 1909 im luxemburgischen Esch-sur-Alzette geborene und 1979 in Köln verstorbene René Deltgen gehörte zu den großen Stars des deutschen Films. In seinem Heimatland Luxemburg ist er bis heute der berühmteste Schauspieler. Einige der Filme dürfen in Deutschland nur mit einer Einführung gezeigt werden. Michael Wenk, Regisseur des Dokumentarfilms „René Deltgen — Der sanfte Rebell“ (LUX, 2004), stellte am 11. Oktober 2015 seinen Film vor. Darüber hinaus hielt auch der luxemburgische Filmwissenschaftler und -historiker Paul Lesch eine Einführung und begleitete mehrere Abende der Reihe.

 

LESUNG | 06.10.2015 | NORA WAGENER

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Die Botschaft ludt am 06. Oktober 2015 um 20.00 Uhr gemeinsam mit der Lettrétage zur Lesung "I wanted to trash all of this and start again." der Luxemburger Autorin Nora Wagener in den Literatursalon Lettrétage in Berlin-Kreuzberg ein. Nora Wagener las aus ihrem Erzählband „E. Galaxien“. Nora Wagener, die bereits 2013 auf Einladung der Botschaft in der Lettrétage zu Gast war, gewann 2012 den Manfred-Maurer-Literaturpreis und den Hans-Bernhard-Schiff-Förderpreis. Seit September 2015 ist Nora Wagener Stipendiatin des Literarischen Colloquiums Berlin.

 

DISKUSSION | 28.09.2015 | BUCHPRÄSENTATION "MORDSHUNGER" MIT JEAN FEYDER

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Am 28. September stellte der Luxemburger Schriftsteller Jean Feyder in den Räumen der Botschaft sein Buch "Mordshunger" vor und referierte über die Welternährungskrise. Neben einer detaillierten Analyse der Ursachen präsentierte er zudem zahlreiche Lösungsansätze und gab interessante Denkanstöße. Im Anschluss an die Buchpräsentation disktutierte er zusammen mit Marita Wiggerthale (Oxfam Deutschland), Benedikt Haerlin (Zukunftsstiftung Landwirtschaft) und Tobias Reichert (Germanwatch e.V.). S.E. der Botschafter Georges Santer übernahm die Moderation.

 

VORTRAG UND FILM | 24.09.2015 | GERMAINE GOETZINGER ÜBER ROGER MANDERSCHEID

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Das Werk des Luxemburger Autors Roger Manderscheid stand im Zentrum des Vortrags den Germaine Goetzinger, ehemalige Direktorin des nationalen Luxemburger Literaturarchivs, am 24. September 2015 in den Räumlichkeiten der Botschaft hielt. Im Anschluss an den Vortrag wurde der Film "e futtballspill am schnéi" von Anne Schiltz und Tom Alesch gezeigt, der als Dokumentarfilm das Werk und das Leben des 2010 verstorbenen Autors Manderscheid beleuchtet. Im Anschluss an Vortrag und Film kam es zu regen Fragen aus dem Publikum, wobei vor allem das Thema der gelebten Mehrsprachigkeit in Alltag und Schulsystem in LUxemburg im Vordergrund standen.

 

LESUNG | 17.09.2015 | RAOUL BILTGEN

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Am 17. September 2015 fand die dritte Lesung im Rahmen des Luxemburger Literaturfestivals "#LuxLit  - Luxemburger Literaturfestival" mit dem in Wien lebenden Luxemburger Autor Raoul Biltgen statt. Er las aus seinem neuerschienenen Roman "Jahrhundertsommer" und stellte sich anschließend den Fragen aus dem Publikum. 

 

LESUNG | 10.09.2015 | MONIQUE FELTGEN, HUGHES SCHLUETER, EVA LIROT

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Unter dem Titel "Goldenes Luxemburg" präsentierte die Botschaft im Rahmen des Luxemburger Literaturfestivals "#LuxLit  - Luxemburger Literaturfestival" eine Krimi- und Fantasylesung. Monique Feltgen, bekannte Luxemburger Krimiautorin stellte ihren neuen Fantasyroman "Dolbot, der Goldianer vor", während das Autorenduo Hughes Schlueter und Eva Lirot die in Luxemburg spielende und eigens für den Abend geschriebene Kurzkrimigeschichte "Das Amulett" lasen. Die Berliner Krimibuchhandlung "Miss Marple" war mit einem Büchertisch mit Krimis aus Luxemburg und dem neu erschienenen Fantasyroman von Monique Feltgen vor Ort.

 

LESUNG | 03.09.2015 | JEAN BACK

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Am 3. September 2015 stellte der Luxemburger Autor Jean Back im Rahmen des Luxemburger Literaturfestivals "#LuxLit - Luxemburger Literaturfestival" sein Werk "Amateur" in den Räumlichkeiten der Botschaft vor. Für "Amateur" wurde er  2012 mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet. Im Anschluss an die Lesung fand ein Publkumsgespräch mit Fragen zur Entstehungsgeschichte des Romans statt, bei dem auch Fragen zur Luxemburger Literaturszene angesprochen wurden. Ergänzt wurde die Lesung  durch einen Büchertisch, der vom Elfenbein Verlag organisiert und betreut wurde.

 

KONZERT | 31.08.2015 | JEFF HERR CORPORATION

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Am 31. August gastierte Jeff Herr mit seiner Jazzformation Jeff Herr Corporation im bekannten Berliner Jazzclub b-flat. Das gut besuchte Konzert, bei dem vor allem Free Jazz geboten wurde, ist Teil der Reihe "Luxemburg zu Gast im b-flat". Die Reihe umfasst mehrere Konzerte luxemburgischer Jazzkünstler und präsentiert dem Berliner Publikum die Vielfalt der Luxemburger Jazzszene.

 

VORTRAG UND ZEITZEUGENGESPRÄCH |15.07.2015 | LUXEMBURGISCHE ERINNERUNGEN AN DEN ZWEITEN WELTKRIEG IM DEUTSCHEN HISTORISCHEN MUSEUM

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Was diese wechselvollen Erfahrungen im okkupierten Land für die Menschen in Luxemburg bedeuteten, erörterte die deutsche Regisseurin Loretta Walz im Gespräch mit dem luxemburgischen Diplomaten Guy de Muyser: 1926 in Wiltz geboren, versuchte de Muyser erfolglos der drohenden Zwangsrekrutierung in die Wehrmacht zu entkommen. Im Februar 1945 gelang ihm vor Beginn des Einsatzes an der Ostfront die Flucht, nachdem er in der Nacht zuvor etliche Male von einer Treppe sprang, um sich den Fuß zu verstauchen. Er flüchtete und geriet in amerikanische Gefangenschaft.  Im Juli 1945 kehrte er nach Luxemburg zurück, legte sein Abitur ab. Guy de Muyser studierte Jura und Betriebswirtschaft in Frankreich, Großbritannien und in den USA. Er diente als Botschafter Luxemburgs u.a. in Moskau, Helsinki, Warschau und in der NATO und arbeitete vor seinem Ruhestand als Rechtsanwalt. Weiterhin gab es einen Vortrag zum Thema von Dr. Paul Dostert, luxemburgischer Historiker.

 

DISKUSSION | 13.07.2015 | EBD BRIEFING ZUR LUXEMBURGISCHEN RATSPRÄSIDENTSCHAFT

Das in Zusammenarbeit mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, der Europäischen Bewegung Deutschland, dem deutschen Bauernverband und der luxemburgischen Botschaft in Berlin organisierte Briefing zur luxemburgischen EU-Ratspräsidentschaft stand ganz im Zeichen aktueller Herausforderungen der Europäischen Union. S.E. der Botschafter Herr Georges Santer erläuterte, warum das Motto der halbjährigen Ratspräsidentschaft „Eine Union für die Bürger“ lautet. Transparenz, Bürgernähe, Vertrauen und bessere Abstimmung zwischen politischer und zivilgesellschaftlicher Ebene sollen die Schlagworte sein.

Weitere Podianten waren Dr. Peter Ptassek, stv. Leiter der Europa-Abteilung und Beauftragter für Grundsatzfragen der EU, Gemeinschaftspolitiken und strategische Koordinierung, Auswärtiges Amt und Richard Nikolaus Kühnel, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland. Bernd Hüttemann, Generalsekretär der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. übernahm die Moderation.

 

KONZERT | 06.07.2015 | AUFTAKT DER LUXEMBURGER RATSPRÄSIDENTSCHAFT IM ROTEN RATHAUS

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In Anwesenheit zahlreicher Repräsentanten des Auswärtigen Amts und der Bundesregierung sowie hochrangiger Vertreter aus Kultur und Wirtschaft fand am Montag, dem 6. Juli 2015 das offizielle Auftaktkonzert zur Übernahme des Ratsvorsitzes der Europäischen Union durch das Großherzogtum Luxemburg statt. Im Großen Saal des Roten Rathauses interpretierten die Luxemburger Künstlerin Cathy Krier und das Quatuor Louvigny Kompositionen Dvořáks und Schostakowitschs. Anschließend konnten die Gäste sich bei einem Empfang im Wappensaal untereinander austauschen und mit S.E. dem Botschafter Herr Georges Santer über den luxemburgischen Ratsvorsitz reden.

[Cathy Krier wurde 1985 in Luxemburg geboren und zum Rising Star von der European Concert Hall Organisation (ECHO) für die Saison 2015/16 ausgewählt. Das Quatuor Louvigny wurde 2001 von vier Solisten des Orchestre Philharmonique du Luxembourg gegründet: Philippe Koch (Violine), Fabian Perdichizzi (Violine), Ilan Schneider (Alto) und Aleksandr Khramouchin (Violoncello).]

 

DISKUSSIONSRUNDE | 30.06.2015 | ENTWICKLUNGSHILFE

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Unter dem Titel „Von den Millenniums-Entwicklungszielen zur Post-2015-Entwicklungsagenda – Europas Verantwortung“  organisierte die Botschaft gemeinsam mit der lettischen Botschaft, der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und der Europäischen Bewegung Deutschland eine Mittagsveranstaltung zum Thema Entwicklungshilfe. Auf dem Panel saßen Andris Piebalgs, Berater des Staatspräsidenten der Republik Lettland und ehem. EU Kommissar für Entwicklung, Martine Schommer, Generaldirektorin der luxemburgischen Entwicklungszusammenarbeit und Dr. Rolf Steltemeier, Europa-Beauftragter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Moderation übernahm die Tagespiegelmoderatorin Dagmar Dehmer. Gleichzeitig wurde die Ratspräsidentschaft von der lettischen Botschaft an die luxemburgischen Botschaft symbolisch mit der Überreichung eines EU-Fahrrads, das traditionell der Botschaft des Landes gehört, das die Präsidentschaft innehat, übergeben.

 

AUSSTELLUNG | 25.06.2015 | SPIELE DER MODIFIKATION

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Auf Einladung des Saarländischen Künstlerbunds, der Saarländischen Landesvertretung und der Botschaft von Luxemburg in Berlin zeigen fünf Luxemburger Künstler Ihre Arbeiten am 25. Juni 2015 in der Saarländischen Galerie in Berlin, einer der prominentesten Galerieräume der deutschen Hauptstadt. Am Ausstellungsprojekt „Spiele der Modifikation“ beteiligen sich jeweils fünf Künstler und Künstlerinnen aus dem Saarland und aus Luxemburg, die bereits in einer frühen Phase des Projektes von dem Kurator Minor Alexander speziell im Hinblick auf die Thematik ausgewählt wurden: Francis Berrar, Simone Decker, Tina Gillen, Mane Hellenthal, Ursel Kessler, Gabriele Langendorf, Catherine Lorent, Max Mertens, Letizia Romanini und das Künstlerduo Stoll & Wachall. Die Ausstellung war bereits zuvor im Museum St. Wendel im Saarland zu sehen. 

 

EMPFANG| 23.06.2015 | NATIONALFEIERTAG

Am 23. Juni richtete die Botschaft den traditionellen Empfang anlässlich des luxemburgischen Nationalfeiertags in den Räumlichkeiten der Botschaft aus. Zahlreiche Gäste feierten dabei den offiziellen Geburtstag des Großherzogs. Musikalisch gestaltet wurde der Abend durch ein Konzert des Luxemburger Schlagzeugers Jean-Luc Jossa mit seiner Band, die eigens für diesen Abend zusammengestellt wurde.

 

AUSSTELLUNG | 22.06.2015 | ANINA RUBIN 

Anina Rubin

Die Botschaft lud am 22. Juni 2015 zu einer exklusiven Art Preview mit der Luxemburger Künstlerin Anina Rubin in der Botschaft in Berlin ein. Unter den Gästen waren zahlreiche Kunstjournalisten und Blogger. Das Format der Ausstellung, die noch bis zum 3. Juli 2015 in der Botschaft zu sehen ist, ermöglicht der jungen Künstlerin das Networking mit Kontakten aus der Kunstwelt, die sie für ihre weitere Karriere nutzen kann. Auf Initiative der Botschaft wurde 2015 ein neues Formular für Anträge auf Projektunterstützung eingeführt. Anina Rubins Ausstellung „Sweetness“ ist das erste so geförderte Kulturprojekt.

 

LESUNG| 19.06.2015 | FERNAND GUELF

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Am 19. Juni las der Luxemburger Autor und Philosoph Fernand Guelf aus seinem Roman "Auf der Suche nach Konrad" im renommierten Berliner Buchhändlerkeller. In dem Roman trifft der Erzähler im Berlin des 20. Jahrhunderts auf verschiedene Künstler und Ganoven, und unter anderem auf die Tänzerin Cécile, die ebenso geheimnisvoll ist wie ihre Entourage. Allesamt sind auf mysteriöse Weise mit Konrad, einem begnadeten Geschichtenerzähler, verbunden. Im Anschluss an die Lesung fand im Buchhändlerkeller ein kleiner Empfang statt, bei dem sich die Gelegenheit zum intensiven Gespräch und Austausch mit dem Autor Fernand Guelf über seinen Roman bot. 

 

KONZERT | 16.06.2015 | SASCHA LEY & LAURENT PAYFERT

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Gemeinsam mit dem renommierten Berliner Jazzclub „b-flat“ veranstaltete die Botschaft in Berlin am 16. Juni 2015 ein Konzert  mit der Luxemburger Vokalistin und dem französischen Kontrabassisten Laurent Payfert. In ihrer außerordentlichen musikalischen Verständigung begegnen sich die beiden Msuiker in einem reizvollen und spannungsreichen Dialog von Stimme und Kontrabass an der Kreuzung von Jazz, populärer Musik, Improvisation und Instant Composition.

 
KONFERENZ | 04.06.2015 | TRANSFORMATION DER EUROPÄISCHEN STÄDTE

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Am 04. Juni lud die Botschaft in Berlin gemeinsam mit der Stiftung DIE GRÜNE STADT und dem Landschaftsarchitekturbüro Kamel Louafi zu einer Ausstellung über den „Platz der fünf Kontinente“ in Esch-sur-Alzette sowie einer Diskussionsrunde zum Thema der Transformation europäischer Städte in die Botschaft ein. In der Diskussionsrunde wurde die „Transformation der europäischen Stadt“ mit Luc Everling, Chefarchitekt der Stadt Esch-sur-Alzette, dem ehemaligen Berliner Senatsbaudirektor Hans Stimmann, dem Fachjournalisten Claus Käpplinger, dem Vorstand der Stiftung DIE GRÜNE STADT Peter Menke und den Gestaltern des „Platzes der fünf Kontinente“ vom Büro Louafi erörtert. Die Chancen für eine zukunftsgerechte Stadtentwicklung durch lebendiges Grün wurden sowohl am Beispiel der Transformation des Industriestandorts Belval in Esch-sur-Alzette in eine Universitätsstadt genutzt als auch bei der Verwandlung einer asphaltierten Parkplatzfläche in einen grünen Platz, dem „Platz der fünf Kontinente“. Der Platz ist entsprechend der europäischen Tradition repräsentativ und grün gestaltet. Er beinhaltet ein zeitgenössisches künstlerisches Konzept, das sich auf die vielfältige Bevölkerungsstruktur des Stadtteils „Brill“ bezieht. Weiterhin wurden Fragen zur Nachhaltigkeit, zum Verständnis des öffentlichen Raumes und zur Wiederbelebung der städtischen Gemeinschaft durch Partizipation der Einwohner diskutiert.

 
KONZERT | 12.05.2015 | CLAUDIA MOULIN

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Die Botschaft lud am 12. Mai 2015 zu einem exklusiven Konzertabend mit der Luxemburger Opernsängerin Claudia Moulin in die Räumlichkeiten der Botschaft in Berlin ein. Das Programm umfasste unter anderem Werke von Mozart, Puccini, Verdi und Bizet. Claudia Moulin wurde am Flügel von ihrem Ehemann Grégory Moulin begleitet. Das Publikum feierte Claudia Galli begeistert.

 
KONFERENZ | 07.05.2015 | KREATIVWIRTSCHAFT

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Anlässlich der 9. re:publica, der vom 5.-7. Mai stattfindenden Konferenz zum Thema Web 2.0 und Digitale Gesellschaft, fand am 7. Mai auf gemeinsame Initiative der Botschaft, der Stiftung Zukunft Berlin und der re:publica ein Mittagessen mit Vertretern der Kreativbranche aus Berlin und Luxemburg in der Botschaft statt. Jan Glas, Projektverantwortlicher für Innovationsmanagement und Design der nationalen luxemburgischen Innovationsagentur Luxinnovation stellte zum einen seine Arbeit vor und informierte darüber hinaus über die Potentiale der Digital- und Kreativbranche in Luxemburg. Im Anschluss an das Mittagessen führte Andreas Gebhard, Geschäftsführer der re:publica, die Gästegruppe über die Messe.

 
VORTRAG | 28.04.15 | CLAUDE D. CONTER

Deutsch-luxemburgische Literaturbeziehungen

Am 28. April 2015 hielt der Direktor des Lëtzebuerger Literaturarchivs, Herr Dr. Claude D. Conter, einen Vortrag über die Literaturbeziehungen zwischen Deutschland und Luxemburg. Auf dem Programm standen ebenfalls Gastauftritte der Luxemburger Autoren Jean-Paul Jacobs und Luc Spada. Gleichzeitig wurde die Ausstellung „Vom Zwischenland zum Ausguckland. Deutsch-Luxemburgische Literaturbeziehungen“ eröffnet, die noch den gesamten Mai in der Botschaft besucht werden kann. Die genauen Öffnungszeiten erfahren Sie unter conrad.doberauer@mae.etat.lu.

 
KONZERT | 19.02.15 | DAVID IANNI

Konzert David Ianni © Botschaft von Luxemburg

Am Abend des 19. Februar 2015 spielte der Luxemburger Pianist und Komponist David Ianni (* 1979) vor einem begeisterten Publikum. Die Veranstaltung war sehr gut besucht.

 
VORTRAG | 05.02.15 | JOHN SCHEID

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Am 5. Februar hielt der in Luxemburg geborene Althistoriker John Scheid einen Vortrag zum Thema „Kult, Medizin und Landschaft in der römischen Provinz Africa. Das Quellenheiligtum von Dschebel Ust in Tunesien.“ – Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut. Die Veranstaltung war sehr gut besucht.

 
FILM | 20.01.15 | JEAN – GRAND-DUC VU LËTZEBUERG

Jean, Grand-Duc vu Lëtzebuerg

Die Botschaft lud am 20. Januar zur Deutschlandpremiere des Dokumentarfilms "Jean, Grand-Duc vu Lëtzebuerg" in die Räumlichkeiten der Botschaft ein. Der Film erzählt die Geschichte des Großherzogs Jean, der von 1964 bis zum Jahr 2000 Staatschef des Großherzogtums war. Unter der Regie von Jacques van Luijk und Misch Bervard gibt die 110-minütige Dokumentation in Bildaufnahmen und Interviews seltene Einblicke in das Leben des heute 94-Jährigen und seiner Familie. Der Film entstand 2014 anlässlich des 50-jährigen Thronjubiläums von Großherzog Jean in Zusammenarbeit von RTL Télé Lëtzebuerg, dem Centre national de l’audivisuel und den Éditions Saint-Paul. Das Publikum nahm den Film begeistert auf und es entstand ein reger Austausch zwischen den Gästen und Botschafter Santer im Anschluss an den Film.

 
TANZFESTILVAL | 16.01.15 | LUXIVAL AM LOFFT THEATER LEIPZIG 

LOFFT Theater Leipzig

An 16. und 17. Januar 2015 wurden im Rahmen des „LUXIVALS“ vier Tanzproduktionen sowie im Rahmenprogramm eine Fotoausstellung und Videoinstallation und ein Publikumsgespräch in Leipzig gezeigt.

In Zusammenarbeit mit dem LOFFT Theater Leipzig wurde eine Auswahl luxemburgischer Tanzproduktionen getroffen und für zwei Tage nach Leipzig ins LOFFT eingeladen. Alle Produktionen zeichnen sich vor allem durch ihre Interdisziplinarität zu anderen Kunstsparten aus. Die Botschaft war mit einem Vertreter der Kulturabteilung auf dem Festival in Leipzig präsent. Die Qualität der gezeigten Produktionen begeisterten an beiden Abenden des Festivals das ausverkaufte Haus des LOFFT Leipzig.

 
BUCHPREMIERE | 07.11.14 | TOM HILLENBRAND

Buchpremiere Tom Hillenbrand © Gerry Huberty

Die Botschaft von Luxemburg lud am 07. November gemeinsam mit der Thalia Buchhandlung und dem Verlag Kiepenheuer & Witsch zur kulinarischen Buchpremiere des neuen Krimis von Tom Hillenbrand in den Grünen Salon der Volksbühne ein. Der neue Krimi „Tödliche Oliven“ ist bereits der 4. kulinarische Krimi um den Luxemburger Koch Xavier Kieffer.

Tom Hillenbrand (*1972) studierte Europapolitik und war Ressortleiter bei Spiegel Online. Der Hobbykoch und Foodie verliebte sich während eines EU-Praktikums in das Großherzogtum. Seine Krimis um den Luxemburger Koch Xavier Kieffer („Teufelsfrucht“, „Rotes Gold“, „Letzte Ernte“) standen monatelang auf Platz eins der dortigen Bestsellerliste.

Die Lesung war ausverkauft. Neben der Vorstellung des neuen Buches konnten die Gäste Luxemburger Spezialitäten und luxemburgischen Crémant probieren.

 
JAZZKONZERT | 27.10.14 | MICHEL REIS QUARTET

Jazzkonzert Michel Reis Quartet © Botschaft von Luxemburg

Für ein exklusives Konzert traten der Luxemburger Jazzpianist Michel Reis und die Mitglieder seiner Quartett-Formation in dem renommierten Berliner Jazzclub „b-flat“ auf.

Michel Reis studierte in Boston und lebt heute in New York. Seine ersten CDs veröffentlichte er bei amerikanischen Labels, für die er durchweg positives Feedback bekam. Beim internationalen Label „Double Moon Records“ veröffentlichte er sein letztes Album „Hidden Meaning“, in dem sich Assoziationen an die Quartette von Keith Jarrett, an europäische und amerikanische Traditionen erkennen lassen. Die Mitglieder des Quartetts zählen zu den Protagonisten der jungen deutschen Jazzszene: Jonas Burgwinkel, international gefragter Schlagzeuger mit zahlreichen Auszeichnungen (Echo Jazz, WDR Jazzpreis), der erfolgreiche Bassist Robert Landfermann, mit dem Reis schon seit Jahren zusammenarbeitet, und für die Vocals Stephan Karl Schmid, der 2012 in der Reihe „Jazz thing Next Generation“ sein Debut gab.

Das Michel Reis Quartet gestaltete einen intensiven Abend mit schnellen und ruhigen Rhythmen begeisterte das Publikum des b-flats.

 
LESUNG | 21.10.14 | NICO HELMINGER

Lesung NICO HELMINGER © Botschaft von Luxemburg

Der renommierte Buchhändlerkeller in Berlin-Charlottenburg eröffnete am 21. Oktober 2014 seine neue Lesereihe „Utopie Europa“ mit dem Luxemburger Autor Nico Helminger. Der Abend gestaltete sich in Form einer Lesung und einer philosophischen Debatte zum Thema Europa und trägt den Titel "Zu schwankender Zeit an schwankendem Ort". Nach einem Grußwort von Herrn Botschafter Georges Santer übernahm Marianne Suhr vom Buchhändlerkeller die Moderation und führte das begeisterte Publikum durch den Abend.

Nico Helminger (*1953 in Differdange) studierte nach dem Abitur 1972 Germanistik, Romanistik und Theaterwissenschaft in Luxemburg, Saarbrücken, Wien und Berlin. 1980 zog er nach Paris, wo er bis 1984 als Gymnasiallehrer für Deutsch und Geschichte arbeitete. Ab 1984 ist er als freier Schriftsteller mit Wohnsitz in München, Heidelberg, Paris und Luxemburg tätig. Seit 1999 lebt er in Esch/Alzette in Luxemburg. 2014 erhielt Nico Helminger den Servais Preis der Stiftung Servais für luxemburgische Literatur für seinen Lyrikband „Abrasch“ in luxemburgischer, deutscher und französischer Sprache.

Die Lesung war sehr gut besucht. Besonderen Anklang fanden die auf Luxemburgisch vorgetragenen Passagen aus Nico Helmingers neuem Gedichtband „Abrasch“. Wir danken Herrn Helminger für einen gelungenen Abend!

 
VERNISSAGE | 17.10.14 | POST-WAR PICTURES OF A WAR THAT DID NOT TAKE PLACE

VERNISSAGE © Botschaft von Luxemburg

Vom 17. Oktober bis 14. November zeigte die Botschaft im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie die Fotoausstellung „Post-war pictures of a war that did not take place“ der Schwestern Carine und Elisabeth Krecké, kuratiert von Paul di Felice.

Zur Ausstellung: Die Bilder der Ausstellung wurden in verlassenen Militäranlagen an der galizischen Nordküste Spaniens aufgenommen. Die Geschütze, Bunker und Luftabwehrsysteme waren während eines Großteils des 20. Jahrhunderts in Betrieb. Wie mochte der Alltag der Soldaten dort ausgesehen haben? In Erwartung eines undefinierten Feindes – eines Feind, der sich nie zeigte –, jahrzehntelang in tödlicher Langeweile und Routine? Die fotografischen Dokumente erinnern an Kriegsbilder und stellen die Frage nach dem Gesicht des Krieges.

Die Zwillingsschwestern Carine und Elisabeth Krecké (*1965 in Luxemburg) leben in Marseille. Neben zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Luxemburg, Frankreich, Deutschland, Belgien und Italien realisieren die beiden immer wieder gemeinsame künstlerische Projekte.

Die Vernissage der Ausstellung bot die Möglichkeit, die zwei Künstlerinnen und den Kurator in einer Podiumsdiskussion zu erleben. Im Anschluss wurde die Fragerunde an interessierte Gäste aus dem Publikum geöffnet. Der dabei entstandene Austausch über die Aussagekraft der gezeigten Werke war höchst interessant und trug zur Vielschichtigkeit des sehr gut besuchten Abends bei.