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67. BERLINALE: Luxemburger Staatssekretär zu Besuch in Berlin & Berlinale-Empfang in der Luxemburger Botschaft
Im Rahmen der 67. Berlinale begab sich Guy Arendt, Staatssekretär für Kultur, nach Berlin um die Erwerbstätige der Luxemburger Filmbranche zu treffen. Dieses Jahr war Luxemburg mit 3 luxemburgischen Koproduktionen im offiziellen Programm, sowie 7 Koproduktionen auf dem EFM (Europäischen Filmmarkt), besonders stark vertreten. Guy Arendt selbst wohnte der Filmvorführung von „Barrage“ bei, der von der jungen luxemburgischen Regisseurin Laura Schroeder umgesetzt, und von Red Lion koproduziert wurde.
Der Besuch des Staatssekretärs umfasste zusätzlich auch die Besichtigung von mehreren Berliner Kulturinstitutionen, welche eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Luxemburg pflegen. Zu diesen zählte das „Literarisches Colloquium“ am Wannsee, und das „Künstlerhaus Bethanien“ , welche beide Residenzen für internationale Künstler anbieten, einerseits im schriftstellerischen Bereich und andererseits für Kunstschaffende der Bildenden Künste. Auch die „Saarländische Galerie – europäisches Kulturforum“ , wo bereits mehrere Ausstellungen von luxemburgischen Künstlern stattgefunden haben, war ein Teil von Guy Arendts Visite.
Anschließend, folgte für den Staatssekretär dann der traditionelle Berlinale-Empfang, der gemeinschaftlich von Georges Santer, Botschafter des Großherzogtums Luxemburg, und Guy Daleiden, Direktor des Film Fund Luxembourg , organisiert wurde. Dieser lädt alljährlich zum Networking, sowohl innerhalb der luxemburgischen als auch der zahlreichen internationalen Filmschaffenden unter den Eingeladenen, ein. Dieses Jahr alleine fanden sich über 500 Gäste in den Räumlichkeiten der Luxemburger Botschaft ein.
Guy Arendt, André Jung, Georges Santer
Paul Thiltges, Laura Schroeder, Guy Arendt, Guy Daleiden
Fabienne Hollwege, Jeanne Werner, Tommy Schlesser
Die offizielle Filmauswahl auf der Berlinale 2017 und auf dem EFM (Europäischer Filmmarkt)
Die Koproduktion „Es war einmal in Deutschland…“ von Sam Gabarski (Jani Thiltges - Samsa Film), feierte während der „Berlinale Special Gala“ im Friedrichstadt-Palast Weltpremiere. In den Hauptrollen dieses Post-Holocaust Dramas befinden sich Moritz Bleibtreu und Antje Traue, an deren Seite u.a. die luxemburgischen Schauspieler Christian Kmiotek, André Jung, Jeanne Werner und Fabienne Hollwege spielen. ( Bye bye Germany )
Die von Laura Schroeder (Paul Cruchten - Red Lion) realisierte Koproduktion „Barrage“ wurde in der Sektion „Forum“ als Weltpremiere gezeigt. Das zum größten Teil an der Obersauer gedrehte weibliche Drama, zeigt Lolita Chammah in der Hauptrolle neben der jungen Thémis Pauwels und Isabelle Huppert. Die Luxemburger Schauspieler Charles Müller, Marja-Leena Juncker und Lux Schiltz vervollständigen das Casting. ( Barrage )
Und auch die 3D animierte Koproduktion „Richard the Storck“ von Toby Genkel und Reza Memari (Stéphan Roelants - Melusine Productions/ Studio 352) befindet sich im Wettbewerb in der „Generation Kplus“-Sektion. ( Richard the Storck )
Zusätzlich gehört das in Entwicklung stehende Projekt „Dead Noon“ von Jeff Desom (Samsa Film), zu den 36 Projekten, die aus 29 Ländern für die 14. Ausgabe des Koproduktionsmarktes der Berlinale ausgewählt wurden. Das Projekt "Dead Noon" wurde vor einem Panel aus Koproduzenten, Experten, Verleiher und internationalen finanziellen Partner vorgestellt.
Fünf weitere luxemburgische Koproduktionen waren dieses Jahr auf dem Europäischen Filmmarkt vertreten, namentlich «Mullewapp» , Animationsfilm von Tony Loeser und Theresa Strozyk (Melusine Productions/Studio 352), «Die Nacht der 1000 Stunden» von Virgil Wodrich (Amour Fou Luxembourg), "Rusty Boys" von Andy Bausch (Paul Thiltges Distributions), «Souvenir» von Bavo Defurne (Deal Productions) und «Storm» von Dennis Bots (Tarantula Luxembourg).













