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Luxemburg und das Saarland unterschreiben Memorandum of Understanding im Bereich der analytischen Lebensmittelkontrolle

Freitag, 02. März 2018

(vorne, v.l.n.r.) Dr. Thiemo Burgard, LUA; Dr. Claudia Turner, LAV; Prof. Dr. Friedrich Mühlschlegel, LNS; Dr. Félix Wildschütz, Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Luxemburg / (hinten, v.l.n.r.) Reinhold Jost, Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Saarland; Lydia Mutsch, Ministerin für Gesundheit, Luxemburg; Fernand Etgen, Minister für Landwirtschaft, Weinbau und Verbraucherschutz, Luxemburg © MSAN

 
In Anwesenheit von Lydia Mutsch, Ministerin für Gesundheit, und Fernand Etgen, Minister für Landwirtschaft, Weinbau und Verbraucherschutz, sowie dem saarländischen Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, haben die saarländischen Landesämter für Verbraucherschutz und für Umwelt-und Arbeitsschutz sowie das luxemburgische Laboratoire national de santé (LNS) eine Absichtserklärung im Bereich der analytischen Lebensmittelkontrolle in Saarbrücken unterzeichnet.
 
„Lebensmittelsicherheit ist eines der wichtigsten Anliegen der Verbraucher: Sie wollen Produkte, die sie ohne Angst vor Verunreinigungen konsumieren können. Um das zu gewährleisten, haben sowohl die Hersteller als auch die Kontrollorgane im Laufe der Jahre immer aufwändigere Kontrollsysteme eingerichtet“, unterstreicht Fernand Etgen. „Auch wenn unsere Lebensmittel heute die höchsten Sicherheit-Standards erfüllen und somit auch vom Verbraucher höchstes Vertrauen genießen, so kann man dies nur mittels einer hochwertig dauerhaften Kontrolle sichern.“
 
Das Memorandum of Understanding zwischen den beteiligten Untersuchungsämtern bildet die rechtliche Grundlage für ein zweijähriges Pilotprojekt zur Auslotung von Kooperationsmöglichkeiten im Laborbereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes.
 
„Bei dieser Zusammenarbeit wenden wir das Prinzip des „pas tout partout“ (nicht alles überall) an, und vermeiden somit, dass jedes Labor dieselben Untersuchungen vornehmen muss. Auf diese Weise reduzieren wir unnötige Kosten und einen hohen Personalaufwand. Die vorgeschlagene Arbeitsteilung zwischen dem Saarland und Luxemburg wird uns jeweils erlauben, eine kritische Masse von Testuntersuchungen zu bearbeiten und so effizient zu bleiben“, erklärt Lydia Mutsch.
 
Im Pilotprojekt wurde in einer ersten Phase beschlossen, dass die saarländischen Ämter einen Teil der luxemburgischen Pflanzenschutzmittelanalytik sowie die Analyse von bestrahlten Lebensmitteln übernehmen. Im Gegenzug wird das LNS für das Saarland Analysen von Mykotoxinen, Akrylamid, Furan sowie verbotenen Sudan-Farbstoffen vornehmen.

 
Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und Verbraucherschutz und des Ministeriums für Gesundheit

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