Recherche avancée

Berlin > Aktuelles aus Politik und Wirtschaft > Esch-Alzette wird 2022 europäische Kulturhauptstadt >

Esch-Alzette wird 2022 europäische Kulturhauptstadt

Montag, 13. November 2017

Pressemitteilung – Veröffentlicht am 10.11.2017

© MCULT: v.l.n.r. Janina Strötgen, Vera Spautz, Andreas Wagner, Xavier Bettel, Georges Mischo, Guy Arendt, Pim Knaff

Die Stadt Esch-Alzette wurde auserwählt um 2022 das europäische Kulturjahr zu beherbergen. Die europäische Jury versammelte sich dazu vom 9. bis 10. November in Luxemburg, wobei der erste Tag durch die Besichtigung einiger Jurymitglieder der Hauptplätze und –institutionen, welche in der Bewerbungsmappe zurückbehalten wurden, bestimmt wurde. Im Laufe des zweiten Tages versammelte sich die gesamte Jury im Kulturministerium wo sie durch den Premier- und Kulturminister, Xavier Bettel, sowie den Staatssekretär für Kultur, Guy Arendt, empfangen wurde. Nach der Willkommensrede von Xavier Bettel hat die kandidierende Stadt ihr finales Bewerbungsdossier, mit dem Titel „Remix Culture“, vor der Jury präsentiert.

Nach Beratung seitens der Jury teilte die Präsidentin, Sylvia Amman, mit, dass die Jury die Kandidatur der Stadt Esch-Alzette zurückbehalten hat und dem Großherzogtum Luxemburg empfiehlt Esch-Alzette 2022 zur europäischen Kulturhauptstadt zu ernennen. Diese Ehre wird sich Esch-Alzette zusammen mit Kaunas, der zweiten Stadt Litauens, teilen. Die Jurypräsidentin erwähnte dabei das Engagement des luxemburgischen Staates während des gesamten Auswahlprozesses, dadurch dass der Premierminister den Stellenwert der Kultur innerhalb der Europäischen Union unterstrichen, und der Staat sich mit zweidrittel des Budgets am Projekt Esch2022 beteiligt hatte.

Premier- und Kulturminister, Xavier Bettel, beglückwünschte sich zu der Entscheidung der Jury indem er betonte welch große Freude es bedeuten würde zum dritten Mal das europäische Kulturjahr beherbergen zu dürfen, nachdem Luxemburg-Stadt 1995 und 2007 Kulturhauptstadt war: „Das Projekt Esch 2022 konnte überzeugen und ich bin mir sicher, dass es zu der Ausstrahlungskraft und Dynamisierung des Bergbaureviers beitragen wird. Wir arbeiten zusammen, damit es ein Erfolg wird.“

 

Mitgeteilt durch das luxemburgische Kulturministerium

Zurück zur Ausgangsseite